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Gästebuch

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  16.06.2005
  Danke Mara und Udo

Wir waren heuer zum 2. mal dabei - der Weg von Wien nach FFB hat sich wieder gelohnt - auf ein Wiedersehen 2006.

Freitag: Galerie der Highlights und Sieger besucht - grandios.
Danach 15 Minuten Anders Geidemark - allein das war die Reise wert.
Monique Walker: sehr gut.


Samstag:

Staffan Arvegard - etwas holprig, einige schöne Bilder.

Mikael Persson - netter Vortrag, schöne Bilder.

G. + G. Trommer - alles, was einen schlechten Vortrag auszeichnet: wenig wirklich gute Bilder, musikalische Katastrophe, Vortrag "Marke Oberlehrer", zum Glück früher beendet.

Monique Walker - auf neue Art Bilder - und Gefühle - präsentiert. Teil 1 im Hochformat: na ja - Teil 2 aber dann phantastisch - gute Idee, gut umgesetzt.

Mara Fuhrmann - man muss anerkennen, dass es der erste Vortrag nach so langer Zeit war (mutig! in neuer Technik). Schöne Bilder, viel Information, macht Lust auf Island. Na und dann - wie sagte sie selbst: badengegangen - schade!!!

Anders Geidemark - mit Worten nicht zu beschreiben. Ein Gefühlsmensch mit der Gabe, Gedanken und Ideen so umzusetzen, dass es jedem Zuschauer - zumindest uns - "angenehme Schauer" über den Rücken treibt. GRANDIOS!

Sonntag:

Armin Maywald - ein phantastischer Vortrag über ein tolles Thema - super.

Karl-Heinz Georgi - für ihn gilt dasselbe wie für Maywald - ein Genuss zuzuschauen und - mit zu reisen . . .

Alfred Erardi - die Idee, ihn das Jahres-Thema in Bilder fassen zu lassen - sensationell. Schon im Vorjahr hat er uns beeindruckt. Er ist, wie Anders ein "Kompositeur". . .

Axel Brümmer - da kann man nur sagen: was im Vorjahr Nehberg und Martin fertig brachten, hat heuer dieser Mann geschafft. Spannung, Spaß, Information, verrückt schöne Abenteuer und - schöne Bilder.

Wenn - ich habe es auch im Vorjahr schon kritisiert - endlich eine Möglichkeit geschaffen wird, nicht dauernd von solchen rücksichtslosen Idioten, die während der Shows rein- und rausrennen, gestört zu werden - ja dann ist alles perfekt.

Liebe Grüße aus Wien
Günther + Friederike Groll

Günther + Friederike Groll
Österreich
 
  16.06.2005
  Sehr geehrte Frau Walker,
ich habe Ihren Vortrag ebenfalls besucht und finde nicht, das die in den übrigen Einträgen im Gästebuch geäußerten Meinungen gefühlsbetont werden. Sicher steht ihnen künstlerische Freiheit zu und eine Diskussion über künstlerische Inhalte muss diese Freiheit immer entsprechend würdigen.
Ihr Diavortag war aber schlicht aus technischer Sicht schlecht umgesetzt:
Die Größe der Projektion hätte gerade bei Ihrem Diaporama in ein privates Wohnzimmer gepasst (Ausnutzung von vielleicht 10% der Leinwand, das war Mäusekino!), war aber für einen Vortrag in diesem Rahmen intolerabel.
Auch waren viele der Bilder technisch diskussionswürdig.
Mir persönlich waren auch sowohl der Südsee als auch der Geisterbahnvortrag zu infantil, das ist aber wie sie richtig sagen durch ihre künstlerische Freiheit abgedeckt und hat anderen wiederum durchaus gefallen, mir jedenfalls nicht.
Markus Elfert
Deutschland
 
  15.06.2005
  Liebe Kritiker,

vielen Dank für die Beurteilungen meiner Dia-Shows. Ihre Kritik ist mir wichtig, allerdings teilweise auch recht vernichtend und gefühlsbetont.

Mit meinem Buch "Critters" und meinen Dia-Shows setze ich meine Ideen und Inspirationen um, und das mit all meiner künstlerischen Freiheit.

Genau darum geht es in meinen Projekten: keine 0815 oder alltäglichen Kreationen, sondern solche mit eigenem und außergewöhnlichem Stil zu schaffen.

Das mag einige an ihre Grenzen bringen, aber anderen auch Türen öffnen.

Mit freundlichen Grüßen
Monique Walker


Monique Walker
Deutschland
 
  14.06.2005
  Gibt es eigentlich irgendwelche Bilder im Netz von dieser Veranstaltung ???
Da sprang doch ständig ein Photograph durch die Gegend...


olly richter
deutschland
 
  13.06.2005
  Wird es im nächsten Jahr wieder eine Fotobörse geben?
Gruss
Markus
Markus M.
Deutschalnd
 
  11.06.2005
  Liebe Glanzlichter-Freunde,

überrascht stelle ich fest, dass mein Beitrag aus dem - mittlerweile leider eingestellten Forum dia.de - hier am 07.06.2005 in voller länger "zitiert" wurde, ohne mit mir Rücksprache zu nehmen. Ich hatte dieses Gästebuch hier noch gar nicht entdeckt...

Ich stehe allerdings voll und ganz zu meinem Beitrag und habe auch schon vielfach Zustimmung erhalten. Meine Ausführungen enthalten auch viel Positives, aber leider hatte ich nun einmal das Pech nur am Samstag vor Ort zu sein und nur diese Vorträge zu sehen ;-(

Liebe Glanzlichter-Veranstalter - lasst Euch nicht entmutigen. Es war und ist keinesfalls meine Absicht persönlich zu diffamieren - aus Kritik soll man aber lernen. Es geht mir auch nicht um "absolute Perfektion", aber Kritik muss erlaubt sein. Bücher, Filme, Musik, Theater - alles darf kritisiert werden, dann darf das bei Diavorträgen hoffentlich auch der Fall sein (zumal wenn man einen nicht unerheblichen Eintritt bezahlt hat).

Ich freue mich schon auf das nächste Jahr mit dem 8. Internationalen Fürstenfelder Naturfototagen, denn ich weis bereits von sehr guten Vorträgen dort...

In diesem Sinne mit den besten Wünschen

Klaus Schäfer

Klaus Schäfer
Deutschland
 
  09.06.2005
  Sehr geehrter Herr Schmidt,
als zuständig für die gesamte Organisation der Fürstenfelder Naturfototage möchte ich auf Ihren Gästebuch-Eintrag antworten.
Die Beurteilung eines Dia-Vortrages ist sicher subjektiv und damit abhängig vom jeweiligen Geschmack. Jedoch glaube ich, dass Sie mit Ihrer Kritik an den Vorträgen schon sehr richtig liegen. Jedoch gab es insgesamt 12 verschiedene Vorträge, von denen 9 qualitativ hochwertig und technisch einwandfrei abliefen.
Stellung nehmen möchte ich zu Ihrer Kritik am Zeitrahmen. Jeder Block fängt mit max. 5 Minuten Verspätung an, weil es immer Besucher gibt, die nach der offiziellen Anfangszeit noch in den Saal wollen. Abhängig vom Andrang vor der Tür, lasse ich dann immer den Trailer starten. Es waren bestimmt keine 10 Minuten, die genaue Zeit spielt aber auch keine Rolle, da, wie erklärt und geplant, ein Vortag nie auf die Minute pünktlich beginnt.
Ich kann Ihnen jedoch sagen, dass ich, nachdem die Tür geschlossen wurde, vor jedem Vortragsblock mindestens 20 Besuchern erklären darf, dass ihre Verspätung alle anderen, pünktlichen Besucher stört.
Wir lernen jedoch daraus und werden im nächsten Jahr noch einmal versuchen, eine Lichtschleuse zu installieren. Bisher scheiterte dies an der fehlenden Genehmigung durch die Baubehörde.
Jeder Referent berücksichtigt bei seinem Vortrag diese 5 Minuten. Somit sollten die beiden Vorträge jeweils 40 Minuten lang sein. Dass dann der Vortrag von Monique Walker kürzer als geplant war, kam für uns alle überraschend. Ich führe dies darauf zurück, dass sie aufgrund der Reaktion des Publikums auf ihre "Unterwasser-Geisterbahn" sehr verunsichert war und deshalb weniger erzählte als geplant. Von diesem neu zusammengestellten und teilweise extra fotografierten Vortrag hat sie sich selbst sehr viel versprochen und sogar eine eigene Musik komponieren lassen. Ihr Vortrag am Freitagabend hatte eine ganz andere Qualität und kam beim Publikum gut an.
Sowohl an dem verspäteten Beginn, als auch an der Beendigung des Vortrages vom Ehepaar Trommer und dem zu kurz geratenen Vortrag von Monique Walker, trifft Frau Fuhrmann keine Schuld.
Mit freundlichen Grüßen
Udo Höcke
projekt natur & fotografie
Schulstr. 7
56729 Monreal
Fon: 02651-6764
Fax: 02651-76733



Udo Höcke

 
  08.06.2005
  Ich habe bei den diesjährigen Glanzlichtern nur den Block Trommer / Walker besucht, war davon jedoch alles andere als begeistert. Der Block fing mit 10-minütiger Verspätung an, bevor überhaupt die ersten Vortragenden aufgerufen wurden. Durch technische Probleme verzögerte sich der Start noch mehr.
Das Ehepaar Trommer zeigte dann interessante Unterwasser-Bilder. Das Drumherum (zu laute Reggae-Musik) und der Aufbau (Strikte Sortieren nach Sorten) war zwar nicht so toll, aber für einen Amateur-Vortrag akzeptabel. Die Bilder gefielen mir jedoch sehr gut.
Leider musste Fr. Trommer für die Verspätung von Fr. Fuhrmann büßen, so dass ihr Vortrag vor dem Ende abgewürgt wurde - mit dem Hinweise auf strenge Regeln. Leider gelten diese Regeln anscheinend nicht für Fr. Fuhrmann, sonste hätte Sie pünktlich angefangen. Auch Zeitnot bei den Seminaren zählt nicht, ichhabe für diesen Block gezahlt. (Nebenbei: Fr. Walker wurde dann 5 Minuten zu früh fertig - Zeit wäre also gewesen)

Der Vortrag von Fr. Walker war dann der volle Tiefpunkt. Zwei Kurz-Shows mit jeweils an den Haaren herbeigezogenen Rahmenhandlungen. Für die Stories wurden mehr Bilder verwendet als für die UW-Bilder.Die Bilder waren allesamt hochkant, so dass viel Platz verschenkt wurde - ausserdem viel zu dunkel.

Die UW-Builder wurden dann teilweise im Sekundentakt durchgezogen, so dass man keine Zeit hatte, die einzelnen Bilder auf sich wirken. Im Endeffekt war ich froh, als der Vortrag zu Ende war. Der zurecht dürftige Applaus wurde von Fr. Fuhrmann nochmal kritisiert, wurde nur unwesentlich stärker. Zum unzufrieden verliesen wir den Saal.

Grüße
Jürgen Schmidt
Jürgen Schmidt

 
  08.06.2005
  Glückwunsch für diese gelungene Veranstaltung, die wirklich in einem wunderschönen Rahmen stattfand !! Ich komme nächstes Jahr auf jeden Fall wieder.
Die Vorträge/Shows von Anders Geidermark sind wirklich ganz, ganz großes Kino !!
Mit ein wenig Glück hält ja nächstes Jahr auch unser Freund von Dia.de einen Vortrag. Auf diese absolut perfekte Jahrhundertshow freue ich mich schon jetzt ! ;-)

Viele Grüße aus dem Odenwald
Reini

Reinhard Mink
Deutschland
 
  07.06.2005
  Zitat eines Mitglieds von der Webseite dia.de:
"Hallo Leute,

gestern, am 04.06.2005, besuchte ich zusammen mit meiner Frau die 7. Internationalen Fürstenfelder Naturfototage. Die Veranstaltung dauert noch bis einschließlich heute, Sonntag, den 05.06.2005.

Nun ist der kulturelle Rahmen im Veranstaltungsforum Fürstenfeld wirklich gut gelungen, wenngleich in Fürstenfeldbruck keine Anfahrtsschilder plakatiert waren und man sich schon durchfragen oder die Navigationsanlage zu Hilfe nehmen mußte, um dorthin zu finden...

Die Glanzlichter-Fotoausstellung ist absolut sehenswert! Die Siegerfotos und die ausgewählten Highlights repräsentieren ein tolles fotografisches Können! Natürlich ist auch auf dem Fotomarkt nahezu alles vertreten, was in der deutschen Fotografie-Szene Rang und Namen hat. Aber auf das Rahmenprogramm mit seinen Ausstellungen, Workshops etc. will ich gar nicht weiter eingehen. Am besten schaut ihr schnell noch selber vorbei oder Ihr begnügt Euch mit einem Blick ins Internet unter http://www.glanzlichter.com.

Nun werden auf der Veranstaltung natürlich auch Dia- bzw. AV-Vorträge gezeigt. Das diesjährige Rahmenthema lautete: "Element Wasser". Von den vier gestern von uns besuchten Vorträgen möchte ich etwas näher berichten:


1. Giesela und Georg Trommer: Eine Reise in die Unterwasserwelt der Malediven

Der mit einem Beamer in einer Einfeldprojektion auf der riesigen Leinwand gezeigte Vortrag war leider von allersimpelster Machart. Nach einer kurzen thematischen Einführung durch Herrn Trommer übernahm seine Frau die "Regie". Der Vortrag war in sechs Kapitel gegliedert die Themen behandelten wie "Rochen", "Barsche", "Kugelfische", etc. Hört sich schon an wie ein Lexikon und ungefährt genau so lief der Vortrag auch ab. Zu Beginn eines jeden Kapitels erläuterte Frau Trommer die jeweils aufgelisteten Fischarten und dann folgte der lieblos aneinander gereihte Bilderablauf. Dazu gab es bei jedem Kapitel eine andere und völlig unpassende, nicht synchronisierte Reggae-Musik. Originalzitat Herr Trommer: "Die Musik hat keine besondere Bedeutung". Auch die simplen Bildüberblendungen zeigten keine künstlerische Ambition. Trotzdem schaffte es Frau Trommer, den Zeitrahmen zu sprengen und so mußte das sechste Kapitel ausfallen - wohl niemand im Saal war so richtig traurig darüber. Der Applaus war entsprechend verhalten.

Resümee: Diese Schau zeigte so ziemlich alle Fehler, die man bei einem öffentlichen Vortrag machen kann. Ein Muß für alle, die aus solchen Fehlern lernen wollen.



2. Monique Walker - In der Unterwasser-Geisterbahn

Was will diese Frau uns eigentlich sagen und zeigen? Es bleibt mir rätselhaft...

Sie spricht von Expeditionen in die Südsee, von glücklichen Menschen dort, von Gritters (Fische mit außergwöhnlichen Merkmalen), und ein ausführlicher Dank an ihre Mitarbeiter und die Veranstalterin Frau Fuhrmann darf auch nicht fehlen.

Dann geht es irgentwann los, aber nicht in die Unterwasser-Geisterbahn, sondern in ein "Märchen mit der Unterwasserfee Myrielle". Eine Geschichte auf dem Niveau für 4jährige Kinder, dazu komplett mit Hochformat-Dias(!) bebildert, die ungefähr 10% der Leinwand ausnutzten...

Dann also endlich die eigentlich angekündigte "Unterwasser-Geisterbahn", ihre "neue" Schau als Premiere. Diese wenigstens im Querformat. Aber ach, was soll ich sagen: Das Thema wäre eigentlich eine tolle Schau wert, aber was Frau Walker daraus machte war unglaublich stümperhaft. Szenen und Töne aus einer Jahrmarktgeisterbahn zusammengeschnitten mit Unterwasserfotos, die zwar als Einzelfotos nicht schlecht waren, aber weder in der Auswahl noch in der Technik der Überblendung eine wirklich gute Geschichte ergaben. Zu wenig wirkliche "Gritter"-Fotos, dafür oft einfache "normale" Fische, aber was haben die mit einer Geisterbahn zu tun....???

Resumee: Thema verfehlt in doppelter Hinsicht, setzen!



3. Mara Fuhrmann - Island: Leben in rauher Natur

Nun trat die Veranstalterin selber in Aktion. Ebenfalls mit einer "Premiere" und in "neuer digitaler Technik": Eine Breitwand-Projektion mit 2 Beamern über ihre vielen Reisen nach Island. Fortlaufend life kommentiert, zeigten sich hier jedoch alsbald die Tücken der modernen Technik: Merklich wartete sie oft auf den Bildwechsel, und dann, ja dann kam es zum Supergau - Ausfall der ganzen Beamer-Anlage. Windows reboot, Geschichten erzählen zur Überbrückung, Fragen an das Publikum ("Wer war schon einmal in Island?"), bis dann endlich wieder alles lief und zu einem guten Ende gebracht werden konnte, wenngleich aus Zeitgründen der Teil über Islands Flora entfallen mußte.

Nun möchte ich den Technikausfall nicht in die Bewertung aufnehmen. Was also läßt sich zum Vortrag an sich sagen? Zunächst einmal technisch gut komponiert, wurde die Qualität der Bilder leider durch die Art der Projektion stark gemindert. Meistens wurde abwechselnd je Projektor auf eine Leinwandhälfte ein Bild projiziert und überblendet, während die andere Hälfte der Leinwand leer blieb bzw. nur das Hintergrundmuster zeigte. Warum diese Form der Präsentation? Frau Fuhrmann fotografiert nach eigener Aussage im Mittelformat. Warum präsentiert sie dann ihre Bilder in so abgespeckter Form? Lediglich einige Vollpanoramen wußten zu überzeugen!

Leider war auch ihr Life-Kommentar nicht sehr mitreißend. Wer einmal Referenten wie z.B. Michael Martin gehört hat, ist leider sehr verwöhnt...

Resümee: Eine handwerklich gute Schau (wenn sie denn läuft), ohne wirkliche Highlights. Wer Island-Vorträge sammelt muß das wohl sehen, ansonsten gibts sicherlich besseres zum Thema (s. z.B. nachfolgenden 4. Vortag). Technischer Aufwand alleine ist kein Garant für eine packende Dia-Schau!



4. Anders Geidemark - Island: Aufgestiegen aus dem Meer

Endlich, endlich, Appetit gemacht haben ja schon die Fotos im letzten "fotoforum", kam der Meister aus Schweden... und hielt was sein Ruf versprach!

Endlich einmal ein Vortrag, dessen Geschichte mit der Ankündigung in Einklang stand: "In diesem Vortrag wird die Entstehung der Insel aus Feuer und Eis dargestellt. Es beginnt mit dem Aufstieg des Eilandes aus dem Meer vor 16 Millionen Jahren und zeigt das Wachstum der ersten Pflanzen und die Ankunft der Vögel und Menschen. Die Dia-Schau endet mit einem Ausblick in die nächste Eiszeit und der sich anschließenden Erneuerung des Lebenskreislaufes." (Zitat aus dem Veranstalter-Prospekt, von mir leicht modifiziert).

Anders erläuterte die Geschichte vor Beginn des Vortrages. Dann läuft die Schau über 4 Dia-Projektoren, nur noch mit Musik und Geräuschen untermalt, ab. Jeder versteht das gezeigte: Man wird aus dem rauschenden Meer an Land gehoben, stößt durch Nebel, Wolken und Eis, wird getragen auf den Schwingen der Vögel, bis schließlich die Spuren der Vögel sich mit den Spuren des Menschen vermischen. Wunderbar fotografiert, wunderbar arrangiert, tolle Überblendungen, fantastisch synchronisierte Musik (u.a. von Pink Floyd)... Es gab rauschenden, lang anhaltenden Beifall. Den längsten des Abends...

Resümee: Anders zeigt, was einen wirklich guten Vortrag, eine wirklich gute Dia-Schau ausmacht. Die erzählte Geschichte und die Qualität der Gesamtkomposition (Fotos, Musik, Ablauf) steht im Vordergrund. Die Technik ist Mittel zum Zweck, aber eigentlich "Nebensache" (In diesem Fall schlichte analoge Dia-Projektion). Unbedingt ansehen! Seine Schau war mit 28 Minuten Länge außerdem die kürzeste der vier. Da bewahrheitet sich zusätzlich der alte Spruch: "In der Kürze liegt die Würze".



Zusammenfassung: Wirklich gelohnt hat sich nur der Vortrag von Anders Geidemark, der aber voll und ganz. Ein Fotograf und AV-Produzent, den man sich merken sollte!

Anmerken möchte ich noch: Alle Vorträge waren gut besucht. Buchbar waren sie in zwei Blöcken zu jeweils 2 Vorträgen. Der zweite Block (Vortrag 3 und 4) war nahezu ausgebucht im riesigen Fürstenfelder Forum. Ich weis nicht genau wieviel Leute da hineinpassen, aber es sind mit Sicherheit mehrere Hundert gewesen. Es war mir etwas zu viel Licht im Saal. Ich hatte den Eindruck, dass dadurch oftmals die Brillianz einzelner Dias nicht voll zum Tragen kam.

Klaus " Zitat Ende
Elferrari Mark


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