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Vorwort Glanzlichter der Naturfotografie

Bevor sich im nächsten Jahr zwei Jahrzehnte des Glanzlichter-Wettbewerbs runden, freuen wir uns, Ihnen wieder 87 hervorragende Naturfotos aus aller Welt präsentieren zu dürfen. Wir sind sehr stolz, dass erneut über 20.000 Bilder eingereicht wurden, wobei die Sonderkategorien immer eine Herausforderung für die Teilnehmer darstellen. Jeder möchte die Maximalzahl von 25 Bildern einreichen, um alle Chancen auszunutzen.

Zwei Jurymitglieder, die beide aus Dresden kamen, kannten sich vor dem Zusammentreffen zur Endjurierung noch nicht, brachten aber so viel Energie mit, dass die Diskussion um ein Bild uns eine Freude war.

Auch dieses Jahr lag der Hotspot der Motive wieder auf Island. Und die Aktivitäten der Fotografen waren offensichtlich in den Winter verlegt worden. Von der Südküste Islands gab es bei den Landschaften mehr als hundert Motive, oft von der gleichen Stelle und mit dem gleichen Bildausschnitt. Nicht ganz leicht für die Jury, ein Bild auszusuchen, welches weiterkommen sollte. So ist es nur zu verständlich, dass sich wieder Motive aus Island unter den Gewinnerbildern befinden.

In den letzten Jahren haben sich in unserem Naturfoto-Wettbewerb einige Regeln geändert, es wurden weitere Aufnahmetechniken in der digitalen Fotografie erlaubt, welche die Qualität des Bildes verbessern können – wenn man sie richtig anwendet. Auch werden wir immer wieder gefragt, ob wir nicht weitere Nachbearbeitungen am Computer zulassen – zum Beispiel digitale Verlaufsfilter, Focus Stacking oder das Entfernen störender Bildelemente. Dies sind nur einige Anfragen, die wir natürlich auch intensiv besprechen. Im Glanzlichter-Wettbewerb sehen wir jedoch die Fotografie als Schwerpunkt, nicht die überwiegende Nachbearbeitung am Computer. Bei unzähligen Kameramodellen sind heute schon viele Einstellungen möglich, die die Bearbeitung am Computer ersetzen. Dadurch kann man sich ganz auf die reine Aufnahme beim Fotografieren konzentrieren. Und die Durchsicht der Originaldateien zeigt uns, dass viele Fotografen dies auch so sehen.

Dieser Wettbewerb sollte nach wie vor die Abbildung des Fotografierten als ein Naturdokument zeigen. Dabei ist auf jeden Fall das Auge des Fotografen gefragt, um einen besonderen Ausschnitt zu suchen, die passende Lichtstimmung abzuwarten oder die außergewöhnliche Situation zu erwischen, egal ob es eine Pflanze, eine Landschaft oder ein Tier ist. Auf alle Motive ist dies anzuwenden, auch wenn der Aufwand am Aufnahmeort manchmal etwas mehr Arbeit bedeutet. Es ist die Vielfalt der Natur, die uns herausfordert.

Leider sind unter den Bildern, die die Juroren für die Finalrunde aussuchen, immer wieder auch solche zu finden, die einen extremen Beschnitt aufweisen. Diese Bearbeitung hat damit oft zur Folge, dass die Datei für eine qualitative Wiedergabe des Motivs für die Glanzlichter-Ausstellung nicht ausreichend ist und somit kein Siegerbild werden kann. Für die Jury ist dies immer enttäuschend. Nach Sichtung der Originaldatei haben die Juroren nicht selten die Meinung, dass das volle Bildformat, aus dem der Ausschnitt gewählt wurde, ein ebenso starkes Foto gewesen wäre.

Ein besonderes Ereignis im letzten Jahr möchte ich hier noch erwähnen. Im Juli hat sich unsere Schirmherrin zu einem Besuch der Glanzlichter-Ausstellung in Wachtendonk angekündigt. Sie nahm sich fast eine Stunde Zeit, um mit mir durch die Ausstellung zu gehen und sich die Bilder erklären zu lassen. Besonders am Herzen lag ihr der Jugend-Wettbewerb. Es war eine Begegnung der besonderen Art, und wir waren sehr erfreut über den unkomplizierten Umgang mit Barbara Hendricks. Dieser Besuch zeigte uns eindrücklich, dass die Anerkennung durch die Schirmherrschaft nicht nur auf dem Papier steht, sondern aktiv unterstützt wird. Es ist ein Zeichen, das uns immer wieder motiviert, diese Arbeit mit viel Freude und Einsatz weiterzuführen. Und damit einen winzigen, aber wichtigen Beitrag zum Erhalt und Schutz unserer so fragilen und verletzlichen Natur zu leisten.

                                  

                                            Mara Fuhrmann

 

 
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