Das Elbsandsteingebirge, das sich hinter Dresden bis weit in die Tschechei, ins Böhmische erstreckt, ist noch vielen unbekannt. Und mit wem könnte man dieses Gebiet professioneller in einer Multivisions-AV-Show kennenlernen als mit einem der herausragenden AV-Produzenten im deutschsprachigen Raum. Mathias Michel unternimmt mit Ihnen “Eine Reise in die Sächsische Schweiz”.
Im Rückblick erscheint der Werdegang des 1948 geborenen Mathias Michel logisch, alle Lebensumstände unterstützten den Weg zum heutigen Beruf. Angefangen bei der Fotografenausbildung der Mutter, die den frühen Kontakt zur Fotografie prägte oder der 15-jährigen Klavierausbildung, welche für das Musikverständnis und die Fähigkeit Ton zu bearbeiten wesentliche Voraussetzungen schuf. Aber auch die weiteren Lebensabschnitte im Theater - als Puppenspieler bei den weltberühmten Salzburger Marionetten und als Beleuchter im Münchner Gärtnerplatztheater - brachten Erfahrungen und Anregungen, die alle im heutigen Beruf wichtig sind, wie z.B. eine 16-mm Filmproduktion (1973), Theaterfotografie, Elektroausbildung oder weitreichende Erfahrungen mit Studiotontechnik, Beleuchtung, Bühnenbild und Inszenierungen.

Währenddessen nahm das frühe Hobby “Diaschau” immer mehr Raum ein. Anfangs der 70er Jahre wurden erste eigene Überblendgeräte entwickelt und weitreichende Erfahrungen mit bis zu drei Projektoren gesammelt. Weit über 20 Jahre beschäftigte sich Mathias Michel mit Fotografie, Musik und den Möglichkeiten der Projektion und er war schließlich von den Möglichkeiten des projizierten Bildes so überzeugt, dass das ursprüngliche Hobby zum Beruf wurde. Mit der Chance des ersten Auftrags zur erfolgreichen “1. Salzburger Landesausstellung” über die Kelten wurde der Schritt vom Autodidakten in die Selbständigkeit gewagt - eine Entscheidung zu einer Zeit, als es weder das Berufsbild des AV-Produzenten, noch eine entsprechende Ausbildung gab.
In den 25 Jahren als professioneller AV-Produzent hat er dieses Medium in Bezug auf Gestaltungsmöglichkeiten und Technik immer weiter perfektioniert, ja vollendet. Heute gehört er zu den profiliertesten und kreativsten Dia-AV-Produzenten in Deutschland. Sein Unternehmen MM-Vision aus Andechs steht für über 150 durchgeführte professionelle Produktionen in Museen, kulturellen Einrichtungen und großen Firmen. Er hat u.a. über 50 Produktionen für BR/NDR/ZDF erarbeitet und 3 Multivisionen für die Vortragstourneen von Reinhold Messner. Zu seinen Kunden gehören z.B. das Deutsche Museum, Goethehaus Weimar, Mozartmuseum Salzburg, Schloß Neuschwanstein, Kodak, Leica, Microsoft, Siemens und viele andere Weltfirmen.

Neben internationalen Preisen und vielen Auszeichnungen wurde Mathias Michel zum Präsidenten des “Internationalen Diaporama Clubs” - heute “AV-Dialog”, Verein für audiovisuelle Kommunikation - ernannt, ein Verband. Der “AV-Dialog” ist ein freier und unabhängiger, gemeinnütziger Verein zur Förderung des Diaporamas, der Diaschau als künstlerisches Ausdrucksmittel sowie zur Förderung und Wahrnehmung kultureller Belange. Der Verein versteht sich als Anlaufstelle für alle, die Fotografie, Projektion und multimediale Elemente als Ausdrucksform nutzen oder dahingehend einsteigen wollen.
Erst ein neuer beruflicher Auftrag war Anlass für Mathias Michel sich mit dem Gebiet der Sächsischen Schweiz zu beschäftigen. Einem Gebiet, das vor 500 Millionen Jahren aus Sand entstand und sich seitdem durch Verwitterung zu einer wild zerklüfteten Felsenlandschaft formte. Abgesehen von den touristischen Highlights, wie der berühmten Bastei, war er besonders von den weiten Landschaften, den Hochplateaus, den Klippen und Felsinseln begeistert. Lassen Sie sich von Mathias Michel in eine deutsche Landschaft entführen, die an die Nationalparks in den USA erinnert.

Sonntag, 23. Mai 2004, 10:30 - 11:00 Uhr:
Mathias Michel: Eine Reise in die Sächsische Schweiz
www.mm-vision.com