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Sternstunden des deutschen Tierfilms

Gabriele Teutloff & Jürgen Alex
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Sternstunden des deutschen Tierfilms


Gabriele Teutloff und Jürgen Alex werden sich in ihrem Diavortrag gemeinsam und abwechselnd auf die Spuren der Tierfilmpioniere begeben und über die “Sternstunden des deutschen Tierfilms” berichten.
Gabriele Teutloff wurde 1950 in Hamburg geboren. Sie arbeitet seit vielen Jahren als Biologie-, Geografielehrerin und Autorin in Berlin. Die Ideen und Texte zur Geschichte des Tierfilms entstanden vor allem während ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität Berlin. Seitdem beschäftigt sie sich in Veröffentlichungen, Videofilmen, Diavorträgen und Projekten immer wieder mit dem Natur- und Umweltfilm.
Jürgen Alex stammt aus Berlin und ist Jahrgang 1951. Nach einem Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und Sozialpädagogik arbeitet er seit langer Zeit als Lehrer in der beruflichen Bildung. Außerdem ist er als Dozent und Autor tätig, sowie leidenschaftlicher Diafotograf und Natur(film)fan.
Die Faszination, die von den bewegten Bildern der oftmals beeindruckenden Tierfilme ausgeht, ist größer denn je. Selbst die verborgensten Verhaltensweisen scheuer und seltener Tiere werden heute mit der Kamera eingefangen und haben so im Laufe der Zeit einen erheblichen Beitrag für das Verständnis der Natur und seiner Tierwelt geleistet. Wer heute im Fernsehen den Flug eines Entenschwarms aus der Perspektive einer Ente mitverfolgt, kann kaum noch nachvollziehen, unter welchen Bedingungen in den Anfangsjahren gefilmt wurde.
Doch wer sind die Frauen und Männer, die keine Mühe und Gefahr scheuen, uns an dem Abenteuer Natur teilhaben zu lassen.
Der spannende Streifzug hinter den Kulissen führt von den Anfängen der Filmpioniere zu bekannten Publikumserfolgen wie “Serengeti darf nicht sterben” und schließt auch den DDR-Tierfilm mit ein. Es gibt ein Wiedersehen mit den großen Tierfilmern der Nachkriegszeit, die die Faszination der Haie in den karibischen Korallenriffs, die exotische Tierwelt Afrikas und Asiens und nicht zuletzt unseren Umgang mit den einheimischen Tierarten erstmals auf die Bildschirme brachten.
Namen wie Hermann Hähnle, Ulrich K.T.Schulz, Horst Siewert, Siegfried Bergmann, Hans Hass, Eugen Schumacher, Bernhard Grzimek, Heinz Sielmann oder Horst Stern stehen an erster Stelle für die lange und spannende Geschichte des deutschen Tierfilms.
Von den Höhen und Tiefen der zum Teil abenteuerlichen Entdeckungsfahrten der Tierfilmer mit den anstrengenden und nervenaufreibenden Dreharbeiten handelt dieser zweiteilige Diavortrag. Die Filmgeschichte, die diese unermüdlichen Pioniere mit ihrer Arbeit geschrieben haben, werden uns Gabriele Teutloff und Jürgen Alex spannend und sachkundig erzählen und mit einer Vielzahl von Bildern dokumentieren.
Erinnern wir uns zurück. 1895 hatten die Brüder Lumiere auf der Weltausstellung in Paris mit ihrem “Cinematographen” und den ersten Laufbildern für eine Sensation gesorgt ...

Zeit: Samstag, den 25. Mai 2002
Block 2: 13:00 - 14:30 Uhr

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