Als der Verein „Naturfotografen Schweiz“ im Juni 2001 gegründet wird, startet er bereits mit 101 Mitgliedern. Schon seit 1999 gab es die Idee, eine Dachvereinigung der Naturfotografen mit Zielpublikum vorwiegend in der deutschsprachigen Schweiz und im deutschsprachigen benachbarten Ausland ohne jeglichen elitären Charakter für alle an der Naturfotografie interessierten Personen zu gründen.

Der NFS dient der Förderung des Umwelt-, Landschafts- und Naturschutzes, besonders aus der Sicht der fotografischen Naturkunde und insoweit auch der Förderung von Wissenschaft und Forschung. Diese ehrgeizigen Ziele werden durch gezielte Informationen betreffend Ausübung der Naturfotografie, Förderung des nötigen Respekts und Achtung des Fotografen gegenüber der Natur und Tierwelt und durch Weiterbildung, Vorträge und Exkursionen erreicht.
Alfred Hirsig, Jahrgang 1956, wurde die Liebe zur Natur buchstäblich in die Wiege gelegt. Denn auf dem elterlichen Bauernhof kam er schon sehr früh mit der Natur in Kontakt. Heute bewirtschaftet der Landwirt den von seinen Eltern übernommenen Landwirtschaftsbetrieb. Die auf dem Hof produzierten Produkte werden größtenteils direkt an Endverbraucher vermarktet.

Zur Naturfotografie kam das NFS-Mitglied Mitte der 80er Jahre über seine Leidenschaft zu den einheimischen Orchideen. Mittlerweile findet er seine Motive in einem weit gefächerten Spektrum vom ganz Kleinen bis hin zur Landschaftsfotografie. Schwerpunkte bilden aber nach wie vor die einheimischen Orchideen sowie die Makrofotografie.
Nach einer kurzen Vorstellung des Vereins Naturfotografen Schweiz präsentiert das Vorstandsmitglied eine Auswahl von Landschaftsbildern sowie Aufnahmen der Tierwelt der schweizerischen Berge, aufgenommen von verschiedenen NFS-Mitgliedern.

In der anschließenden digitalen Präsentation mit dem Titel "Alpenblumen" zeigt Alfred Hirsig vor allem Aufnahmen von Alpenpflanzen, die auf Bergwanderungen in der näheren und weiteren Umgebung seines Wohnortes Amsoldingen entstanden sind. Es sind Bilder, die erkennen lassen, dass der Landwirt seine Motive gerne möglichst real wiederzugeben versucht. Sie leben oft von den kleinen Details, die vom Betrachter erst durch die Lupe oder das Makroobjektiv richtig wahrgenommen werden können. Neben den Bildern lebt seine Schau auch von der klassischen Musik, mit der sie unterlegt ist.