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Vorwort

 

Wenn diese Zeilen geschrieben sind, ist das härteste Stück Arbeit getan, die neuen Glanzlichter warten darauf, gedruckt und in Buchform gebunden zu werden.

Im dritten Jahr seines Bestehens haben fast fünftausend Bilder der Jury vorgelegen, und jedes Jahr fällt die Wahl schwerer. Die Freude, an einem Wettbewerb teilnehmen zu können, der eine Vielfalt von außergewöhnlichen Naturaufnahmen vereint, merkt man den Einsendern an.

Es tut mir jedes Mal in der Seele weh, wenn ich nach der Endjurierung die Vorauswahl wieder zurücksortieren muss und sehe, dass viele Aufnahmen, denen ich insgeheim eine Chance gegeben hätte, doch bei den Juroren nicht so ans Herz gingen wie bei mir.

Als Wettbewerbsmanagerin beobachte ich natürlich nicht nur die Motivvielfalt der Bilder, die mir die Naturfotografen vorlegen, sondern auch die Vorlieben der Juroren. Obwohl in jedem Jahr andere Naturfotografen über die Bilder beraten und ausdiskutieren, warum und weshalb gerade ein bestimmtes Bild es wert ist, zu den Gewinnern zu gehören, gibt es doch Motive, die immer wiederkehren. Auffallend dabei ist, dass in der Kategorie der Pflanzen kein Weg an Mohnblume oder Küchenschelle vorbeigeht.

Besonders stolz bin ich darüber, dieses Jahr den Sprung über den großen Teich geschafft zu haben. Zum ersten Mal waren Fotografen aus Michigan und Alaska dabei.

Erstmalig wurde zu diesem Wettbewerb auch ein neuer Sonderpreis ausgeschrieben. Viele Naturfotografen haben mich gefragt, warum ich ausgerechnet dieses Thema gewählt habe.

Es gibt viele Gründe, einer war für mich jedoch ausschlaggebend: die Liebe zu der Spezies 'Felidae'. Das Logo von 'projekt natur & fotografie' ist einer Katzenart gewidmet, deren überleben nur durch den Menschen möglich wurde, und die Paten dieses Sonderpreises, Siegfried und Roy, haben einen ganz gehörigen Teil dazu beigetragen.

Tiger gehören zu den bedrohten Arten und sind in freier Natur nur noch selten anzutreffen. Die wenigen Exemplare, die ihre Freiheit noch genießen können, stehen durch die Vernichtung ihrer Lebensräume in einem zu Ende gehenden Überlebenskampf, den sie gegen uns Menschen verlieren werden.

Der Lebensraum, den wir ihnen in Zoos und Freigehegen bieten, ist nicht zu vergleichen mit dem freien Leben, das diese majestätischen Tiere eigentlich gewöhnt sind. Es ist oft ein enger, unzulänglicher Ersatz.

Doch gehen heute viele Tiergärten den Weg, ihren Tieren einen großen Freiraum zu gewähren, um ihnen dadurch das Leben in Gefangenschaft erträglicher zu machen.

So kann man als Naturfotograf in Zoologischen Gärten heute hervorragende Tierfotos machen, ohne dem Tier Stress durch Anwesenheit, Störung und Aufdringlichkeit anzutun. Die eingereichten Bilder, überwiegend in den Zoos in aller Welt gemacht, beweisen es. Das Gewinnerbild wurde einstimmig von den Juroren gewählt, es überträgt die Mystik des Tieres auf den Betrachter.

Dieselben Gedanken zu Naturschutz und Fotografie teilt mit mir mein diesjähriger Pate des gesamten Wettbewerbs. Prof. Heinz Sielmann hat dies schon vor über 20 Jahren den Menschen zu vermitteln versucht und auch in seinen Publikationen und unzähligen Fernsehsendungen immer wieder zum Thema gemacht.

Gemeinsam wollen wir uns auch weiterhin bemühen, vor allem die vielen natur- und fotografiebegeisterten Menschen darauf hinzuweisen, dass Naturschutz im eigenen Herzen und mit dem eigenen Handeln beginnt und als Lebensphilosophie bestimmt positiven Einfluss auf viele hat, die man durch eigene Begeisterung mitreißen kann.

Mara Fuhrmann


Mara K. Fuhrmann


 
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