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Sonntag, 20. Mai: 09.30 - 10.15 Uhr

 

Naturwunder Neuseeland -
Das schönste Ende der Welt

Ferry Böhme

 

Ferry Böhme, 1973 im Vogtland geboren, wird schon früh durch das Elternhaus für die Natur und die Fotografie begeistert. Mit zehn Jahren folgen erste Knips- und Dunkelkammerversuche mit Rollfilm, bevor er 1987 eine Spiegelreflexkamera bekommt. Die berufliche Entwicklung führt den promovierten Veterinärmediziner, Amtstierarzt und Kommunikationstrainer nach Bayern.

Fotografisch beginnt er sich 1991 für Natur- und Reisefotografie zu interessieren. Es entstehen erste Diavorträge sowie Reportagen. Seine Bilder zeigt er seit vielen Jahren in live kommentierten Vorträgen, auf Ausstellungen, in Fachartikeln und anderen Publikationen.

 

Seit mehreren Jahren unterstützt er,  nach einem Treffen mit Rüdiger Nehberg auf den Internationalen Fürstenfelder Naturfototagen, mit seinen Fotoprojekten aktiv das Projekt TARGET im Kampf gegen die Genitalverstümmelung in Afrika.

Nach einem Reisebericht einer Studienkollegin über die Naturvielfalt Neuseelands fliegt Ferry Böhme 1995 zum ersten Mal mit der Kamera nach Neuseeland. Insgesamt drei Reisen und mehrere Monate Aufenthalt später steht für ihn eines fest – er muss immer wieder zurück an das für ihn schönste Ende der Welt.

Neuseeland wurde erstmals vor mehr als 1.200 Jahren von polynesischen Ureinwohnern besiedelt und 1769 von James Cook für das Empire in Besitz genommen. Aber erst 1859 wird es durch den Österreicher Ferdinand von Hochstetter geologisch präzise beschrieben.

 

Der Staat im südwestlichen Pazifik umfasst die Nord- und Südinsel sowie mehrere kleine Inseln. Der Kern der Nordinsel bildet ein vulkanisches Hochland mit aktiven Vulkanen. Das Rückgrat der Südinsel bilden die neuseeländischen Alpen, nach Osten hin fällt das Gebirge in weite Ebenen ab.

Ferry Böhme durchstreift die Inselgruppen, von den Vulkanen im Norden bis in die Regenwälder Stewart Islands an der südlichsten Spitze, von den entlegenen Gebirgstälern der neuseeländischen Alpen bis an die Küsten des Pazifik. Der leidenschaftliche Naturfotograf erkundet wenig besuchte Stellen und meidet meist den Touristenrummel.

Einzigartig ist die Naturvielfalt eines über Jahrtausende eigenständig gewachsenen Ökosystems, das erst durch den Menschen gestört wurde. Doch noch gibt es die selten begangenen Gebirgs- und Urwaldrouten, die intensive Tierbegegnungen ermöglichen.

 

Zusammen mit farbigen Vulkanlandschaften, entlegenen Stränden oder auch stimmungsvollen Eindrücken von den Bewohnern auf dem Land zeigt Ferry Böhme in seinem live kommentierten Vortrag einen interessanten und abwechslungsreichen Querschnitt vom schönsten Ende der Welt.

Kontakt: ferry.vogtland@t-online.de

 

 
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