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Samstag, 19. Mai: 13.00 - 13.45 Uhr

 

Berggorillas -
Sanfte Riesen im Nebelwald

Andreas Klotz

 

Andreas Klotz, Jahrgang 1968, ist nach einer Ausbildung zum Schriftsetzer heute selbstständig im Werbeagentur- und Verlagswesen. Dort produziert und vermarktet er auch Medien für den Natur- und Artenschutz. Seit den 80er Jahren ist die Naturfotografie sein Hobby und die Reiseleidenschaft packt ihn 1988 auf einer Fotosafari nach Kenia. Es folgen Tauchurlaube im Roten Meer, auf den Malediven und in der Karibik.

Nachdem er 2003 erstmals den Kilimanjaro besteigt, zieht es ihn 2006 nach Venezuela zu den Tafelbergen. Über diese Tour veröffentlicht er sein erstes Buch. Direkt nach der Herausgabe beginnt er mit den Vorbereitungen zu einem Projekt, das seinen wirklichen Zielen im Leben entspricht. Dass Ergebnis ist ein Hilfsprojekt und ein beeindruckender Bildband über die letzten Berggorillas in Uganda. Mittlerweile hat er die sanften Riesen bereits achtmal in freier Natur besucht und fotografiert.

Berggorillas wurden erst 1902 entdeckt und erstmals ab 1959 durch langjährige Freilandstudien erforscht. 1967 begann die fast zwei Jahrzehnte dauernde Forschungstätigkeit von Dian Fossey, deren Leben durch die Verfilmung „Gorillas im Nebel“ bekannt wurde. Aufgrund der geringen Population werden Berggorillas heute als „vom Aussterben bedroht“ geführt. 

Die sanften Riesen bewohnen nur zwei kleine Gebiete im „Herzen Afrikas“. Sie kommen im Gebiet der Virunga-Vulkane im Dreiländereck der Republik Kongo, mit Ruanda und Uganda und im Bwindi-Nationalpark im südwestlichen Uganda vor. Es gibt kaum etwas Aufregenderes als dort durch den dichten Wald zu wandern und plötzlich einem Berggorilla gegenüber zu stehen.

Ihr Lebensraum sind Gebirgswälder bis zu 4.000 Metern Höhe. Keine anderen Gorillas steigen so hoch in die Berge hinauf und leben in so kühlem Klima. Ein erwachsener Gorilla hat nichts und niemanden zu fürchten, außer seinen nächsten Verwandten - uns Menschen.

Die Gesamtpopulation der Berggorillas wird aktuell auf 790 Tiere geschätzt. Die touristische Erschließung des Bwindi-Nationalparks sorgt für einen guten Schutz der Berggorillas vor Lebensraumzerstörung und Wilderei. Doch die Population ist immer noch so klein, dass für Entwarnung kein Anlass besteht.

Wenn Andreas Klotz von „seinen Berggorillas“ erzählt, spürt man echte Begeisterung für die sanften Riesen. In seinem unterhaltsamen und spannenden Vortrag mit vielen persönlichen Erlebnissen und beeindruckenden Fotos gibt er Antworten auf aktuelle Fragen.

www.mondberge.com

 

 
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