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Vorwort

 

Ein halbes Jahrzehnt ist vergangen – und wenn ich jetzt in Gedanken die letzten vier Jahre Revue passieren lasse, will ich gar nicht glauben, was aus den Anfängen der Veranstaltungen des Naturfoto-Wettbewerbs und der Naturfototage geworden ist.

In diesem Jahr haben 599 Fotografen aus 20 Ländern 9151 Dias auf den weiten Weg zu uns gebracht. Unser letztjähriger Wunsch, den asiatischen Raum zu aktivieren, ging in Erfüllung. Aus Indien, Indonesien und der Türkei wurden Bilder eingereicht. Verstärkt kamen Einsendungen aus Italien, Österreich, Polen und der Schweiz. Fotografen aus Irland, Liechtenstein und Spanien reihten sich in die große Familie der Teilnehmer ein.

Zur gestiegenen Internationalität hat sicher auch die Ausstellung der Gewinnerbilder auf der Photokina 2002 in Köln beigetragen. Von dort gingen nicht nur nach Europa „Glanzlichter“-Bücher mit auf die Reise, sondern auch in den Iran, nach Israel, Kolumbien, Chile, Ägypten, Namibia und Japan.

Beim Bearbeiten der Texte, die die Fotografen zu ihren Gewinnerbildern lieferten, musste ich diesmal etwas schmunzeln. Ich erinnerte mich an eine kleine Episode.
Während eines Treffens mit befreundeten Naturfotografen stellte ein neuer Gast seine
Naturfotos vor. Er erzählte stolz, dass sein Foto ganz früh am Morgen gemacht worden sei – so gegen zehn Uhr. Er erntete umgehend von den eingefleischten Naturfotografen lautes Gelächter. Mit rot angelaufenem Kopf wusste er nicht so recht, was er falsch gemacht hatte. Diese miterlebte Szene fiel mir ein, als ich die vielen Beschreibungen und Geschichten zu den Gewinnerbildern dieses Jahres las.


Was es heißt, Naturfotograf zu sein, stand auf den Antwortbögen geschrieben: Früh, an einem
kalten Wintermorgen – vor Sonnenaufgang – im letzten Tageslicht – kurz vor Sonnenuntergang – auf Licht gewartet – Ausschlafsperre entwickelt – Stunden vor Tagesanbruch – in einem Iglu übernachtet ... Viele Fotos verlangen dem Fotografen Zeit und Geduld ab, Schlaf wird geopfert, Ausrüstung geschleppt, weite Wanderungen gemacht oder eine Nacht lang bei der Kamera verbracht, um vielleicht irgendwann in den Morgenstunden ein Foto machen zu können. Jeder, der in der Natur fotografiert, weiß, die Stunden zwischen Nacht und Tag sind die wichtigsten und meistens auch die erfolgreichsten.

Trotz allem Einsatz können wir nur darauf hoffen, dass uns die Natur für unsere Mühen entlohnt. Und sie tut es fast immer, die Gewinnerbilder dieses Jahres beweisen es.

Unserem Team hat die Arbeit der vergangenen Jahre so viel Freude bereitet, dass wir uns einen weiteren Schritt nach vorn gewagt haben. Die Internationalen Naturfototage, die uns jedes Jahr ein würdiges Podium für die Siegerehrung und die erstmalige Präsentation der Gewinnerbilder geben, sind von uns in Eigenverantwortung übernommen worden. Eine spannende und vielfältige Arbeit. Wir haben mit dieser Übernahme die Chance genutzt, die Veranstaltung an einen neuen, wunderschönen Ort zu verlegen. Ein Veranstaltungsforum bietet seit kurzem in den historischen Gebäuden des Klosters Fürstenfeld in Fürstenfeldbruck ungeahnte Möglichkeiten zur Entfaltung. Das Ambiente, gepaart aus alten, hervorragend renovierten Klostergebäuden mit hochmodernen integrierten Glasbauten, wird jeden Besucher begeistern.

Von dort werden nach den Naturfototagen die „Glanzlichter“ durch 15 Naturkundemuseen in Deutschland wandern. Parallel sind dann drei Ausstellungen von der Nordsee bis zum Alpenrand zu sehen. Ein weiterer Grund, für die teilnehmenden Fotografen auf ihre Naturfotos stolz zu sein.


Mara K. Fuhrmann

 

 
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