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Sonntag, 8. Mai: 09.30-11.00 Uhr

 

Afrika – das Rift Valley zwischen Kilimandscharo und Danakil

Sepp Friedhuber

 

Sepp Friedhuber, Jahrgang 1948, ist seit seinem 14. Lebensjahr begeisterter Bergsteiger. Über die Berge kommt der studierte Biologe und Geowissenschaftler zur Fotografie, wobei die Berge für ihn nicht Sportgeräte, sondern auch komplexe Ökosysteme sind, die er auch mit der Kamera zu erforschen sucht.

Er ist an 12 Fernsehdokumentationen beteiligt. Die Dokumentation „Uramazonas - Fluss aus der Wüste“ strahlen mehr als 70 Fernsehstationen aus und wird mit „Goldener Kamera“ und „Goldener Romy“ für die beste Fernsehdokumentation 2001 ausgezeichnet. Er ist österreichischer Staatsmeister für künstlerische Fotografie und gewinnt 2013 eine Silbermedaille beim Global Arctic Award.

An Afrika faszinieren den Österreicher die großartigen, vielfältigen Landschaften zwischen Wüsten und Regenwälder, die Menschen und die grandiose Tierwelt. 70 Reisen und Expeditionen führen ihn auf den schwarzen Kontinent und dementsprechend vielfältig ist auch der fotografische Querschnitt. Seine Vorträge sind nicht nur fachlich kompetent, der Referent ist auch für seinen humorvollen Vortragsstil bekannt und er gilt in Österreich als Urgestein der Vortragsszene.

Durch Spaltung der Arabischen Platte von der Afrikanischen Platte ist während der letzten 35 Millionen Jahre das Rift Valley, der Große Afrikanische Grabenbruch, entstanden. Er ist rund 6.000 Kilometer lang und formte Vulkane und Hochländer. Und entlang des Rift Valleys mit seinen vielen Höhepunkten führt die Bilderreise in diesem Vortrag.

Den Kilimandscharo zu besteigen, hat nichts mit anspruchsvollem Alpinismus zu tun, es bedeutet, sich der Faszination eines Berges hinzugeben. Wann kommt man schon in wenigen Tagen durch alle Klimazonen, durch Regenwald, durch Wüste und ewiges Eis?

Für Bergsteiger gilt der Mount Kenya als König unter den Bergen Afrikas. Schwierig und unnahbar wirken seine bizarren Türme, die senkrechten Wände, Pfeiler und Kanten. Inmitten der rotbraunen Felsen kleben Gletscher und Schneefelder. Doch die kleinen Gletscher und Eiskaskaden sind in Folge der globalen Erwärmung fast ganz verschwunden.

Beim Ruwenzori-Gebirge wachsen Raureifkaskaden und gefrorene Wasserfälle aus dem tropischen Gletscher. Die Besonderheit ist der Bergurwald, der es umgibt, mit einer Vegetation, die auf dieser Erde einzigartig ist.

Eine Reise zu den Virunga Vulkanen und dem Kahuzi Biega Nationalpark ist untrennbar mit Gorillas verbunden. Lange Zeit waren Besuche bei den Flachlandgorillas nicht möglich. Bürgerkrieg und Wilderei haben ihre Zahl drastisch reduziert. Ein Trekking zu den Berggorillas gehört zu den faszinierendsten Tierbegegnungen.

Die Besteigung des Nyiragongo  ist wegen der politischen Situation im Ostkongo nicht immer möglich. Doch vom Kraterrand ist das seltene Phänomen eines glühenden Lavasees zu beobachten. Daher ist die Übernachtung am Gipfel ein spektakuläres Erlebnis.

Die Serengeti ist eines der größten Naturwunder dieser Erde. 1,5 Millionen Gnus, 500 000 Zebras und 400 000 Antilopen wandern im Sommer nach Norden in die Masai Mara. Begleitet von Löwen, Leoparden und Geparden. Im Ngorongoro Krater leben die seltenen und wegen ihres Horns von der Ausrottung bedrohten Nashörner und Elefanten mit riesigen Stoßzähnen.

Äthiopien besteht im Wesentlichen aus zwei Tafelhochländern. Denn massive seismische Aktivitäten haben hier im Laufe der Jahrmillionen eine der spektakulärsten Landschaftsformen der Erde geformt: ein stark aufgefaltetes Bergland mit spitzen Felstürmen, kilometertiefen Canyons und bizarr geformten Tafelbergen.

Aus dem nördlichen der beiden Hochländer erheben sich die Simien-Berge – grün, wild zerklüftet und von überwältigender Schönheit. Hier leben der langmähnige, rostbraune Gelada-Pavian und der mächtige Walia-Steinbock.

Eingekeilt zwischen der Küste des Roten Meeres im Nordosten und dem Hochland von Abessinien im Südwesten liegt die Danakil-Senke, das trockenste, heißeste und unwirtlichste Gebiet Afrikas. Das bis heute nur unvollständig kartierte Gebiet mit einer Größe von etwa 70.000 Quadratkilometern zählt zu den weltweit geologisch aktivsten Gebieten. Hier liegen die aktiven Vulkane Erta Ale und Dabbahu, die Salzseen von Ass Ale und Afrera und die vulkanischen Salzpfannen von Dallol. Bemerkenswert sind auch die tiefen Depressionen, denn die Landfläche liegt teilweise bis zu 130 Meter unter dem Meeresspiegel.

Wenn Sepp Friedhuber das Rift Valley auf dem afrikanischen Kontinent zwischen Kilimandscharo und Danakil präsentiert, sind dies nicht nur die Höhen und Tiefen eines Kontinents. Es ist vielmehr ein eindrucksvoller Appell an einen bewussteren Umgang mit Tieren und Landschaften, kombiniert mit einer beeindruckenden Bilderreise.

www.fotofriedhuber.at

 

Der Vortrag kostet € 12 (VVK) oder € 14 (TK).

 

 
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