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Freitag, 6. Mai: 10.00-17.30 Uhr

 

- Isarfoto-Seminar-Tag -

Von Lightroom zu Photoshop -
ein hochwertiger Workflow für die (Natur­)fotografie

Frank Werner

 

Frank Werner, Jahrgang 1966, ist seit Mitte der 80er Jahre fotografisch tätig.

So lernt und assistiert er bei verschiedenen Fotografen in Los Angeles, Paris und Deutschland. Er studiert Wirtschaftsinformatik und absolviert parallel zu seinem Studium eine Trainerausbildung. Bereits während des Studiums arbeitet er als Photoshop- & Software-Trainer.

Somit verfügt er über eine Dreifachqualifikation in den Bereichen Fotografie, Informatik und Training.  

Heute ist Frank Werner Lead imaging consultant und seine Firma eXtreme visual media schult seit über 10 Jahren im europäischen Raum Amateure, Profifotografen, Agenturen, Firmen und Universitäten. Seit dieser Zeit arbeitet er als digital Consultant in Europa und in den USA. Darüber hinaus veranstaltet er in mehreren deutschen Städten eine mehrteilige Workshopreihe zur digitalen Dunkelkammer.

www.xvm.de

Lightroom und Photoshop sind schon allein, aber erst recht zusammen, sehr mächtige Werkzeuge. Der Schwerpunkt der Bearbeitung hat sich in den letzten Jahren, vor allem für Naturfotografen stark von Photoshop zu Lightroom verschoben. So liegt auch der Schwerpunkt dieses Workshops auf Lightroom.

Hier werden hochwertige Bearbeitungstechniken für die RAW Bearbeitung vorgestellt, die über die normale Anwendung von Lightroom hinausgehen. Auch fortgeschrittene Themen wie die perfekte Scharfzeichnung, Rauschentfernung und selektive Korrekturen werden behandelt. Die wichtigsten Neuerungen für den erfahrenen Lightroom Anwender aber auch etwas unbekanntere Funktionen, die sehr mächtig, aber Lightroom Einsteigern unbekannt sein dürften, werden anhand von Praxisbeispielen erklärt.

Wenn die Bilder in Lightroom optimal bearbeitet wurden, werden im nächsten Schritt einige Bilder in Photoshop weiter optimiert. Hier wird Photoshop nicht zur Bildmanipulation eingesetzt, sondern zur Verbesserung des Bildes. Photoshop hält z.B. beim Schärfen, bei der Korrektur von Objektivfehlern oder bei Farbkorrekturen noch wesentlich mächtigere Werkzeuge als Lightroom bereit.

10:00-12:00 Uhr:
Lightroom Workflow und Profitechniken

In diesem Teil des Workshops wird Schritt für Schritt der Aufbau eines hochqualitativen Workflow vorgestellt. Angefangen von dem Verständnis wie eine lineare RAW-Datei der Schlüssel für die komplette Bearbeitung ist, erläutert Frank Werner an Problembildern die richtige Vorgehensweise um hochwertige Ergebnisse in kürzester Zeit zu erzielen.

Wichtig ist nicht nur die Kenntnis was die Regler in Grundeinstellungen, HSL, Objektivkorrektur, Gradationskurven bewirken, sondern auch die Hintergründe der Werkzeuge und ihre Wechselwirkungen. Ist es z.B. besser die Tiefen mit dem Tiefenregler, den Gradationskurven oder dem selektiven Werkzeug aufzuhellen? Gibt es eine Reihenfolge in der die Korrekturen angewandt werden?

Damit wird der Grundstein für ein besseres Verständnis der RAW Entwicklung in Lightroom und eine bessere Bildqualtität gelegt.

13:00-15:00 Uhr: Aufbereitung für die Ausgabe aus Lightroom oder die Übergabe an Photoshop

In diesem Workshop-Block wird die ideale Aufbereitung von Bildern für die Ausgabe oder die Weiterbearbeitung in Photoshop vorgestellt.

Wie und wo werden die Bilder am besten geschärft? Welche Vorteile bringt eine zweistufige Schärfung? Rauschentfernung in Lightroom, Photoshop oder in einem Plugin? In welcher Auflösung, in welchem Farbraum, in welcher Farbtiefe und in welchem Format wird die Aus- und Übergabedateien am besten angelegt? Wie ist der ideale „nur Lightroom“ Workflow? Wann und mit welchen Bildern sollte man in Photoshop weiterarbeiten bzw. was erledigt man in welchem Programm?

15:30-17:30 Uhr: Bildverbesserung in Photoshop

Mit den für Photoshop aufbereiteten Bildern werden, vor allem für Naturfotografen, sehr wichtige Funktionen erläutert, die so in Lightroom nicht zur Verfügung stehen. Dies sind z.B. Farbverbesserungen im Farbmodell LAB, mit denen Farben realistisch verstärkt werden können. Also Farben, die zwar für das menschliche Auge in der Natur gut sichtbar sind, aber auf fotografischen Aufnahmen aufgrund des beschränkten Farbraums nur sehr schwach gesättigt erscheinen.

Hochwertige ein­- und zweistufige Scharfzeichnungstechniken, Rauschreduzierung, Ebenen und Ebenenmaskentechniken für die Bildverbesserung, nicht für die Bildveränderung, sind weitere Themen. Abgerundet wird das Ganze mit der Technik der adaptiven Weitwinkelkorrektur, die vor allem für Landschaftsfotografen sehr wichtig sein kann. Für die finale Aufbereitung der Bilder kommen dann wieder Lightroom und Photoshop in Frage. Aber was bietet die beste Qualität und was ist die ergonomischste Arbeitsweise?

 

Der Workshop richtet sich an Fotografen mit Lightroom Vorkenntnissen. Photoshop Vorkenntnisse sind von Vorteil, aber nicht Voraussetzung.

  

Das Seminar kostet € 50 (VVK) oder € 53 (TK) und findet im Seminarbereich im Raum "S1 Stadtwerke" statt.

 

 
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