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Samstag, 15. Mai: 11.15 - 12.45 Uhr

 

Joachim Griesinger

 

Der richtige Weg zur Ansitzfotografie

 

Der richtige Weg zur Ansitzfotografie beginnt lange vor dem ersten Auslösen. Egal ob im Tarnzelt oder mit der Lichtschranke.

Nach der Auswahl der richtigen Kameraausrüstung stellt sich in den meisten Fällen schon das Problem, wie man beim Check-In am Flughafen die Kameras und Objektive am besten in das Handgepäck bekommt. Hier ist guter Rat oft teuer, spätestens bei der Bezahlung des Übergepäcks.

Joachim Griesinger, Jahrgang 1955, ist Reiseveranstalter und Diplom-Biologe. Als Mitarbeiter an wissenschaftlichen Projekten an den Universitäten Tübingen und Heidelberg befasste sich der Buchautor während einer langjährigen Forschungstätigkeit mit dem Verhalten von Gänsegeiern. Dabei entstand bei ihm vollends die Begeisterung für die Tier- und speziell die Vogelfotografie.

Das Bemühen, so wenig Spuren wie möglich in der Natur zu hinterlassen, dokumentiert sich in seiner Mitgliedschaft im Bundesverband „forum anders reisen”. Für ihn ist das Rezept für einen guten Naturfotografen die Kombination von verhaltensbiologischem Wissen, Hartnäckigkeit und fotografischer Technik. Erst dann gelingen aussagekräftige Bilder. Joachim Griesinger arbeitet dabei auch gerne aus Tarnverstecken heraus, um ungestörte Verhaltensweisen der Tiere zu fotografieren.

www.reisen-in-die-natur.de

Und als Reiseveranstalter ist Joachim Griesinger genau der richtige Ratgeber am Check-In-Schalter. Er gibt Tipps, wie man die erste Hürde bei einer Flugreise überwindet und seine Kameras und Objektive als Handgepäck mit ins Flugzeug bekommt.

Und als Naturfotograf mit dem Schwerpunkt auf Vogelaufnahmen ist er genau der Spezialist, um alle Fragen rund um diese Thematik zu beantworten. Denn will man nicht auf eine automatische Lichtschranke zurückgreifen, so ist für Vogelaufnahmen ein Versteck meistens unentbehrlich. Egal ob aus einem einfachen Versteck am Gartenteich, einem Tarnzelt oder sogar einer festen Ansitzhütte fotografiert wird, gewisse praktische Anforderungen an Platz und Einrichtung und Verhaltensmaßnahmen dem Vogel gegenüber sind immer gleich. Und für den Erfolg entscheidend sind auch profunde Kenntnisse von Lebensraum und arttypischem Verhalten des Vogels. Vor allem aber ist viel Geduld gefragt beim vielleicht stunden- oder tagelangen Ansitzen.

 

Für viele Naturfotografen gehört aber gerade das stundenlange Ansitzen zu den schönsten Arbeitsweisen in der Naturfotografie. Diese oft meditative Phase des Wartens ist dabei durchaus vergleichbar mit dem Angeln, denn, allein mit sich und der Natur, lässt es sich herrlich abschalten und entspannen. Die Entspannung ändert sich schlagartig in Anspannung, wenn plötzlich der gewünschte Vogel vor dem Versteck auftaucht.

Doch nur wer die notwendigen Informationen hat und richtigen Ratschläge zur Ansitzfotografie von Vögeln kennt, kommt überhaupt erst in den Genuss, das Motiv vor sein Objektiv zu bekommen. Und dann gilt es auch noch, sich selbst richtig zu verhalten, ohne den Vogel bei der ersten Kameraauslösung zu verjagen und wieder nur von Weitem zu sehen.

 

Das Seminar findet im Seminarbereich statt.

 

 
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