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Donnerstag, 13. Mai: 10.00 -
Freitag, 14. Mai: 20.15 Uhr

 

Hermann J. Netz

Fotografie-Workshop
"Nature Art - Fotografische Malerei"

 

Beginnen wir den Workshop „Fotografische Malerei“ mit einem Zitat des französischern Malers Henri Matisse, der zu den bedeutendsten Künstlern der Moderne zählt:
„Malen heißt nicht Formen FÄRBEN, sondern Farben FORMEN“.

Dies ist der Weg des Pinsels, der durch den Maler geführt wird. Tauschen wir den Pinsel gegen eine Kamera ein, so ist der fotografische Maler in uns gefragt. Seine Leinwand ist bereits gefüllt mit Farben und Formen, die er beide mit seinen eigenen Mitteln gestalten muss. Als Gestaltungsmittel stehen dem Fotografen Blende und Zeit oder Schärfe und Unschärfe zur Verfügung.

Die Konzentration unserer Aufnahmen liegt also in der Abstraktion auf das Wesentliche. Diese Kompositionen werden ungewöhnlich sein und an Aquarellmalerei  erinnern. Womit wir wieder bei der Malerei und Henri Matisse wären, nach dem ein Bild ein einmaliges Erlebnis sein soll.

Dieser Aussage von Henri Matisse kann sich der Referent Hermann J. Netz nur anschließen, dessen abstrakte Bildauffassung sich in seinem fotografischen Dialog mit der Natur immer wieder finden lässt.

Hermann J. Netz, geboren 1952 in Weißenthurm am Rhein, studierte von 1975 bis 1978 an der Kunstschule Malerei und Grafik. Nach dem Einstieg in die Fotografie beschäftigt sich der Leica-Fotograf intensiv mit der Natur in Oberbayern. Außerdem gibt er Seminare zu verschiedenen Themen und er leitet die Leica Akademie Oberbayern in Laufen. Seit 2009 ist er Dozent an der österreichischen Kunstakademie in Geras. Seine Bilder sind in Zeitschriften und Büchern veröffentlicht.

www.netzphoto.com

Jeder Teilnehmer fotografiert mit seiner eigenen Digitalkamera, ob Spiegelreflex- oder Sucherkamera ist dabei egal. Objektivbrennweiten zwischen 28 und 135 Millimeter sind ideal. Für die Bildauswahl empfiehl es sich einen Laptop mitzubringen.

Freuen Sie sich also auf einen gestalterischen Foto-Workshop während der 12. Internationalen Fürstenfelder Naturfototage mit neuen Ausdrucksformen und einem hohen, kreativen Spaßfaktor.

Am ersten Tag beginnt der Fotografie-Workshop „Nature Art - fotografische Malerei“ morgens im Seminarraum mit der Theorie. Bei der philosophischen Einführung in die fotografische Malerei liegt der Schwerpunkt auf der Beziehung der Malerei und der Fotografie zur Abstraktion.

Nach dem im Workshop-Preis inbegriffenen Mittagessen gilt es für die Teilnehmer, mit dem Wissen über die fotografische Abstraktion eigene Bilder rund um die Klosteranlage zu gestalten. Dabei fotografieren die Teilnehmer mit den eigenen digitalen Kameraausrüstungen. Auch während den ersten fotografischen Übungen ist Hermann J. Netz anwesend und er wird den Fotografen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Nach der Rückkehr in den Seminarraum, lesen die Teilnehmer ihre ersten Aufnahmen in den eigenen Laptop ein. Jeder Teilnehmer sichtet seine Bilder und wählt fünf Bilder für die folgende Bildbesprechung aus. Bei der Bildbesprechung gilt es die Grundlagen für den zweiten Praxisblock zu legen, damit das fotografische Ergebnis noch verbessert werden kann.

Am nächsten Tag folgt der zweite Praxisteil in Fürstenfeldbruck. An den unterschiedlichsten Objekten werden die fotografischen Übungen fortgesetzt. Hermann J. Netz steht den Teilnehmern auch bei diesem Praxisblock für Fragen zur Verfügung.

Nach dem im Workshop-Preis inbegriffenen Mittagessen bereiten die Teilnehmer jeweils ihre nächsten drei Bilder am Laptop für die gemeinsame Bildbesprechung vor. Aus seinen insgesamt 8 besprochenen Bildern sucht jeder Teilnehmer dann sein eigenes Ausstellungsbild für die Workshop-Ausstellung aus und die Daten aller Ausstellungsbilder werden zum Fuji FotoMobil gebracht.

Während am Fuji FotoMobil der direkte A4-Ausdruck der Ausstellungsbilder erfolgt, beginnt für die Teilnehmer der abschließende Praxisteil auf dem Klostergelände. Denn für Hermann J. Netz ist die Praxis der beste Lehrmeister und in der Gruppe kommt noch der Spaßfaktor hinzu.

Zurück im Seminarraum bereiten die Teilnehmer die in der Zwischenzeit geprinteten Fotografien für eine kleine persönliche Ausstellung auf. Die gerahmten Bilder werden dann während der 12. Internationalen Fürstenfelder Naturfototage im Obergeschoss der Tenne im Fotomarkt in einer Sonderausstellung gezeigt und den kritischen Augen des Publikums überlassen.

Freitagabend folgt der letzte Teil für diesen Workshop. Im Stadtsaal zeigt Tui De Roy ihren Bilder-Vortrag „Verschwindende Wunder der Natur“. Im Anschluss daran folgt die Siegerehrung des „Glanzlichter“-Naturfoto-Wettbewerbes.

Den tabellarischen Workshop-Ablauf finden Sie hier

 

 
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