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Sonntag, 13. Mai: 13.30 - 15.15 Uhr

 

Vision 21 (Heiko Beyer, Markus Friedrich)
 (analoger Dia-Vortrag)

Peru - das Erbe der Inka

 

Der Ludwigsstädter Heiko Beyer (Jahrgang 1968) und der Erlanger Markus Friedrich (Jahrgang 1970) studierten gemeinsam Elektrotechnik an der Universität Erlangen. Ein gemeinsames Freisemester nutzten sie von Dezember 1993 bis März 1994 für ihre erste Reise, die sie nach Chile und Argentinien führte. Im Gepäck befand sich eine Kameraausrüstung und so entstand nach der Rückkehr ihre erste abendfüllende Diashow „Südamerika – Mit dem Rucksack durch Chile und Argentinien“, mit der sie sich deutschlandweit einen Namen machen konnten. Damit war der Grundstock für die gemeinsame Arbeit gelegt, die Sie fortan unter dem Namen „Vision 21“ immer wieder in die südamerikanischen Staaten führen sollte.

Der Anspruch der beiden Fotografen ist es dabei, hintergründig die verschiedenen Länder, deren  Landschaften, Städte und Menschen auf informative und unterhaltsame Art vorzustellen sowie die Atmosphäre ferner Kulturen in die Vortragssääle zu holen. Ausgezeichnete Bildqualität spielt in ihren Produktionen ebenso eine wichtige Rolle, wie sorgsam zusammengestellte musikalische Untermalung und ästhetische Überblendungen. Von großer Bedeutung ist für Sie der Live-Kommentar.

Vision 21 unterhält ein umfangreiches Bildarchiv im Kleinbild- und Mittelformat aus allen Staaten Südamerikas, verfasst Artikel für namhafte Magazine und erstellt analoge und digitale Auftragsarbeiten im Multimediabereich. Fernseh-Produktionsgesellschaften greifen immer wieder auf ihr Wissen über Südamerika für Drehbücher sowie die Organisation und Durchführung von Dokumentarfilmen zurück.

In der 5-Projektoren-Dia-Show stecken vier Jahre Arbeit. Die Wege waren weit und anstrengend, oft fernab aller Zivilisation, aber immer interessant und aufregend. So machten sich die beiden Südamerikaspezialisten auf, um tief in der Bergwelt der Anden das Volk der Qeros, der „letzten Inka” zu besuchen. Durch die lebensfeindliche Küstenwüste zogen sie hinauf ins Altiplano zum legendenumwobenen Titicacasee. Eine Expedition brachte die beiden Fotojournalisten zur  legendären Quelle des Amazonas, sie bestiegen die Eisriesen der Kordilleren und wanderten hinab durch den Nebelregenwald  in den dampfenden Amazonas.

Immer wieder war Cuzco, der Mittelpunkt der damals bekannten Welt, der Ausgangpunkt für ihre Expeditionen. Das Vermächtnis der Inka - hier ist es in jedem Winkel präsent. Beim heiligsten aller Feste, der Sonnwendfeier Inti Raymi, erwachen die geschichtsträchtigen alten Mauern zu neuem Leben. Von hier zogen die großen Heere der Inka aus, um Südamerika zu erobern, und es in ihrem Reich einzugliedern.

Das peruanische Kaleidoskop ist bunt und vielfältig. Im heißen Wüstensand der Küste zeugen rätselhafte Linien und Pyramiden davon, dass es lange vor den Inka viele andere Hochkulturen gab. Für den Grabräuber Roberto ist es zum Beruf geworden, die alten Ruinen zu plündern und reiche Kunstsammler in aller Welt mit Kunstschätzen zu beliefern. Das Ausbluten der eigenen Kultur als vermeintlicher Ausweg in eine bessere Zukunft.

Im Amazonasgebiet lernten Heiko Beyer und Markus Friedrich Baumklettern, um ein Projekt zum Schutz der Aras zu dokumentieren. In einem unglaublichen Farbenspiel umkreisen bei Sonnenaufgang riesige Schwärme bunter Aras wie schillernde Farbblitze ihre Lehmlecken. Die beiden Fotojournalisten begleiteten Biologen auf verschlammten Urwaldpfaden und bis in die 40 m hohen Kronen gigantischer Urwaldriesen, um die Brutpflege dieser fliegenden Edelsteine des Amazonas zu dokumentieren.

Der Zuschauer ist dabei, wenn Kolibris den Nektar von urzeitlichen Riesengewächsen an den Rändern fruchtbarer subtropischer Hochtäler saugen, Kondore hoch über den Cole-Canyon kreisen und erleben die Suche nach dem „Cock of the Rocks", dem Felsenhahn, gleichzeitig auch der Nationalvogel Perus.

Begleiten Sie Heiko Beyer und Markus Friedrich durch Peru, ein Land, reich an Geschichte, Kultur und Natur. Am Ende vieler  Reisen hatten sich die Einzelteile zu einem harmonischen Ganzen zusammengefügt: Zu „Peru, dem Erbe der Inka“.

www.vision21.de

 
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