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Sonntag, 21. Mai: 13.00 - 13.30 Uhr

 

Martin Stock (Digitale AV-Show)

Nationalparkwildnis Wattenmeer

 

Martin Stock, 1957 in Emden geboren, ist langjähriger Kenner des Wattenmeeres. Der Zivildienst auf der Hallig Langeneß hat den Grundstock für seine Wattbegeisterung gelegt. Es folgten mehrere Aufenthalte auf den Inseln Baltrum und Texel während des Biologiestudiums. Dabei wuchs seine Begeisterung für den Schlick des Meeresbodens, die Weite der Landschaft und seine weitgereisten Gäste.

Von Anfang an fing er dabei die Strukturelemente der amphibischen Meereslandschaft und das Licht des Nordens mit seiner Kamera ein. Er hat Bilder der Tier- und Pflanzenwelt der Wattlandschaft über und unter Wasser zusammen getragen und spielte mit den beeindruckenden Lichtstimmungen des Gezeitenmeeres der norddeutschen Küstenlandschaft. Ihn reizt die ungewohnte Perspektive und der extreme Ausschnitt, um den Charakter und die Großzügigkeit der Wattennatur mit minimalistischen Gestaltungsmitteln ins Bild zu setzen.
Auch nach dem Studium zog es ihn an die Küste. Seine berufliche
Tätigkeit als Biologe begann beim WWF in der Wattenmeerstelle in Husum. Später wechselte er in die Nationalparkverwaltung im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, wo er bis heute als Biologe und Fotograf tätig ist.

Martin Stock möchte mit seinen Bildern die Menschen für die Einzigartigkeit der Wattenmeernatur begeistern, möchte Achtung wecken und Wertschätzung hervorrufen für eine Landschaft, die in unserem dicht besiedelten Europa einzigartig ist und den Schutz als Nationalpark mit seiner Zielsetzung „Natur Natur sein lassen“ verdient hat. Aus dieser Arbeit heraus sind populärwissenschaftliche und wissenschaftliche Bücher über das Wattenmeer und die hochnordische Ringelgans hervorgegangen. Zusammen mit Hans-Joachim Augst hat er den Bildband „Augenblicke im Nationalpark Wattenmeer“ veröffentlicht. In den letzten Jahren hat er das Fotoprojekt „Wandel im Watt“ unter der Schirmherrschaft des GEO-Fotografen Heinz Teufel ins Leben gerufen. Ein Jahr lang wurden verschiedene Ausschnitte der Wattenmeernatur tagtäglich von einer Vielzahl von Mitarbeitern ins Bild gesetzt, um das Zeitmaß der Veränderlichkeit der Wattenmeernatur dem Betrachter bildhaft zu machen. Seit einiger Zeit sind seine Bilder auch als Diavographien oder Fine Art Objekte auf Leinwand in verschiedenen Ausstellungen zu sehen.

Denn das Wattenmeer der norddeutschen Küste ist eine Landschaft des Wandels. Dieser Wandel ist überall zu entdecken. Er fasziniert den Betrachter immer wieder. Aufmerksame Beobachter kennen die täglichen, gezeitenabhängigen Wanderungen der Vögel zwischen nahrhaftem Meeresboden und schutzbietendem Rastplatz auf Salzwiese und Hallig.

Aber auch an Land findet Veränderung statt. Salzwiesenpflanzen sprießen, erblühen und vergehen, windgetriebener Sand formt kleine Dünen, die entweder im nächsten Herbststurm wieder verschwinden oder sich zu beeindruckenden Weißdünen aufbauen können. Das einzig Beständige ist der Wandel in dieser grandiosen Wattenmeerlandschaft.
Als Nationalpark soll gerade diese Wechselhaftigkeit geschützt werden,
die Einmaligkeit der Natur für künftige Generationen bewahrt und für die Erholung und das Naturerlebnis der oft weitgereisten Besucher geöffnet werden. Wer aber für den Schutz einer ungezähmten Natur, Verständnis und Unterstützung gewinnen möchte, muss informieren und aufklären, muss aber vor allen Dingen die Phänomene der Natur aufgreifen und erlebbar machen.
In seinem Vortrag nimmt Martin Stock die Besucher der Internationalen
Fürstenfelder Naturfototage mit auf eine Reise in den größten europäischen Nationalpark an der Westküste von Schleswig-Holstein.

 

www.wattenmeerbilder.de

 
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