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Sonntag, 18. Mai: 09.30 - 10.15 Uhr

 

Meeressäuger hautnah -
tauchen Sie ab zu Walen, Robben und Seekühen

Wolfgang Pölzer

 

Wolfgang Pölzer, Jahrgang 1969, taucht seit 1988 und hat seit dem über 3.700 Tauchgänge gemacht. 1992 hat er seine erste Unterwasser-Kamera gebraucht gekauft und sich seitdem für die UW-Fotografie begeistert. Der Österreicher studiert Zoologie mit dem Schwerpunkt Meeresbiologie an der Universität Salzburg und schließt sein Studium 1994 mit einer Diplomarbeit über den einzigen Anemonenfisch des Mittelmeeres ab.

Vier Jahre später hat der Meeresbiologe dann sein Hobby zum Beruf gemacht und er gilt jetzt als einer der bekanntesten UW-Fotografen im deutschsprachigen Raum.

Neben seiner gelegentlichen Tätigkeit als Tauchlehrer nimmt er erfolgreich an Fotowettbewerben teil. So gewinnt er zwei Goldmedaillen 1998 und 2002 bei den Weltmeisterschaften der UW-Fotografie und macht sich sobald einen Namen in der Szene.

Heute arbeitet Wolfgang Pölzer als freiberuflicher Journalist und Naturfotograf mit Schwerpunkt auf Unterwasser- und Reisefotografie für zahlreiche Tauch-, Reise- und Naturzeitschriften sowie Bildagenturen. Seine Motivpalette reicht dabei vom Makro-Winzling bis hin zum Wal. Der Salzburger veröffentlicht mehrere Taureiseführer und leitet UW-Fotografie-Workshops.

Wahrscheinlich lässt die Konkurrenz der Säugetiere an Land und das reiche Nahrungsangebot im Meer vor Jahrmillionen die ersten kleinen Landraubtiere ins Meer vordringen. Aus ihnen entstehen Wale, Seekühe, Robben und Seeotter, die zu verschiedenen Zeiten den Weg ins Meer angetreten haben. Daher unterscheiden sie sich auch durch einen unterschiedlichen Grad der Anpassung an das Leben im Meer und sind auch nicht näher miteinander verwandt.

Wale, zu denen auch die Delfine zählen, leben bereits seit ca. 100 Millionen Jahren im Meer, ihnen folgen vor etwa 80 Millionen Jahren die Seekühe. Während  Robben bereits seit über 40 Millionen Jahren im Meer leben, besitzt der Seeotter nur eine etwa 2 Millionen jährige Erfahrung als Meeressäuger.

Während Robben noch teilweise an Land leben und sich auch dort fortbewegen können, ist dies Walen und Seekühen nicht mehr möglich. 

Da kein Meeressäuger Kiemen besitzt, können sie nicht im Wasser atmen und brauchen zum Überleben Sauerstoff. Aus diesem Grund müssen alle Meeressäuger zum Atmen an die Wasseroberfläche kommen. Vor allem Wale sind in der Lage, sehr lange zu tauchen, ohne neuen Sauerstoff zu benötigen.

Begeben Sie sich Millionen Jahre nach den Meeressäugern auf einen Tauchgang, der Sie entführt in einen Lebensraum, der sich völlig von unserer „Überwasser“-Welt unterscheidet. Nur eines ist beiden Lebensräumen gemeinsam: sie sind durch Umwelteinflüsse gefährdet und einige ihrer Bewohner extrem bedroht.

www.unterwasser-fotos.com

 

 
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