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Mara Fuhrmann (Dia-Vortrag)

 

Mara Fuhrmann

Island - Leben in rauher Natur

 

Viele Attribute verbindet man mit Island: Insel am Polarkreis, Insel aus Feuer und Eis, Insel am nördlichen Ende Europas. Doch den Fotografen ziehen nicht nur diese Attribute dorthin, sondern eine außergewöhnliche Natur, die so in Europa ihres Gleichen sucht.

Mara Fuhrmann, Jahrgang 1951 und südlich von Berlin geboren, studierte Kunst an der Fachhochschule in Koblenz und begann1974 als Autodidaktin mit einer Rollei 35. Seit 1986 arbeitet sie als freie Fotojournalistin und Fotodesignerin. Sie machte sich zuerst als Naturfotografin einen Namen, ehe sie bei einem längeren USA-Aufenthalt die Stadt Las Vegas für sich entdeckte. Über den „Diamond in the Desert“ entstand auch ihr erstes Buch, das zweite folgte mit „Canyonland“, dem amerikanischen Südwesten. Heute fotografiert sie im Mittelformat mit Mamiya 645Pro oder mit Fuji G617 sogar im Panoramaformat.

Als Mitglied der „Gesellschaft Deutscher Tierfotografen“ leitete sie von 1993 bis 1998 die Verbands-Geschäftsstelle. 1999 hob sie den internationalen Naturfoto-Wettbewerb „Glanzlichter“ aus der Taufe und organisiert seitdem die jährlich stattfindenden „Internationalen Naturfototage“. Seit 2003 ist sie Veranstalter der „Internationalen Fürstenfelder Naturfototage“, dem größten deutschen Fotofestival.  

Mara Fuhrmann war dreimal für mehrere Wochen auf Island. Ihr Fortbewegungsmittel war das eigene Wohnmobil, das sie mit der Fähre von Dänemark aus über die Färörinseln nach Island brachte. Sie umfuhr die Insel auf der Ringstraße mit einigen Abstechern auf Halbinseln und in Landesinnere. Dabei gab es zahlreiche Abenteuer mit dem Gefährt zu überstehen.

Island hat eine besondere geografische Lage. Nahe dem nördlichen Polarkreis, vom Golfstrom umflossen und auf zwei Erdplatten liegend, deren Spalte sich genau quer durch die Insel zieht. Und dadurch für immer währende Vulkantätigkeit sorgt. Auf der 100.000 qkm großen Insel finden sich neben Vulkanen und Geysiren unzählige fantastische Wasserfälle, die durch ihre Form und Lage begeistern. Seen voller Eis, Gletscher und Felsformationen, die durch die ständige vulkanische Tätigkeit auf der Insel geformt werden. Landschaftlich ein Eldorado für Fotografen. Doch 65% der Insel ist Ödland, Lavawüsten, die sich durch das Hochland ziehen und ab und zu bis zur Küste vordringen. Küstennah sehr reizvoll, im Landesinnern öde und gefährlich. Gletscher und Seen locken dorthin den Abenteurer, der ohne Straßen auskommen muss. Flussdurchfahrten, lockerer Belag auf den Pisten, machen die Erkundung des Insel-Innern nur mit einem einheimischen Führer möglich.

Aber auch die Fauna und Flora ist hier individuell. Durch den kurzen arktischen Sommer müssen Pflanzen ihre ganze Blütenpracht in kurzer Zeit entfalten. Vorwiegend finden sich kurzstenglige Blütenpflanzen zwischen Lavagestein und Islandmoos. Auch die Tierwelt muss sich den arktischen Bedingungen anpassen. Überwiegend Seevögel und Limikolen bevorzugen das karge Eiland, um ihre Nachkommen großzuziehen. Den selten gewordenen Gerfalken, Singschwäne, Spatelenten, Raubmöwen Dreizehenmöwen und Küstenseeschwalben in unendlich vielen Kolonien, und viele andere Vogelarten findet man auf Island. Die strengen Naturschutzbedingungen, die auf Island gelten, machen es dem Fotografen leichter, die sonst so scheuen Vögel zu fotografieren. Ihre Fluchtdistanz ist viel geringer als hier bei uns. Ein ideales Versteck ist dabei das Auto, aus dem man die Vögel, die sich neben der Straße oder Piste aufhalten, ohne Mühe fotografieren kann.

Mara Fuhrmann möchte in ihrem Vortrag die Natur der Insel den Besuchern näher bringen. Und zwar so, dass jeder, der sich einmal nach Island aufmacht, alles wiederfindet und selbst erleben kann. Wer schon einmal dort war, soll in eigenen Erinnerungen stöbern.
 
Samstag, 04. Juni 2005, 16:30 - 17:15 Uhr:
Mara Fuhrmann
Island – Leben in rauher Natur
www.glanzlichter.com

 
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