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Sonntag, 26. April: 13.30-15.00 Uhr

 

Urige Wälder
Manfred Delpho

 

Manfred Delpho, 1948 in Schauenburg bei Kassel geboren, ist erst über Umwege zum Fotografieren gekommen. Über die Naturschutzarbeit beim NABU entdeckt er seine Liebe und sein Talent zur Naturfotografie. Denn um seine Arbeit zu dokumentieren, macht er Fotos. Das ist jetzt schon mehr als 30 Jahre her. Sein Hobby Naturfotografie wird im Laufe der Jahre zur Profession des ehemaligen Berufssoldaten.

Bekannt wird er durch zahlreiche Veröffentlichungen, seiner nordhessischen Heimat hat er fünf Bildbände gewidmet. Er hat national und international viele bedeutende Fotopreise gewonnen und übermittelt seine umfangreichen fotografischen Kenntnisse in Workshops.

Im Norden Hessens liegen die grünen Hügel des Kellerwalds und des Reinhardswalds. In den Wäldern liegen wertvolle Schätze verborgen: Der zum Weltnaturerbe zählende Nationalpark Kellerwald-Edersee und Hutewälder mit markanten Baumveteranen, die in ihrer Ursprünglichkeit einmalig sind.

Der Nationalpark Kellerwald-Edersee ist die größte Waldfläche Deutschlands, die nicht durch Straßen und Siedlungen zerschnitten wird. Mächtige alte Buchen, knorrige Eichen, naturnahe Bachtäler und Waldwiesen prägen das Bild dieser Mittelgebirgslandschaft. Der Nationalpark ist Rückzugsgebiet für scheue Waldtiere wie Schwarzstorch, Wildkatze und Baummarder. Auch Raufußkauz, Uhu und Kolkrabe gehören neben vielen anderen Vogelarten, sowie dem Schwarz- und Rotwild und zahlreichen Kleinsäugerarten zu den Bewohnern des großen, ruhigen Waldgebietes.

Die ehemaligen Hutewälder des Kellerwalds sind mit Buchen und Eichen locker bestandene Waldstücke, die früher als Weidenflächen genutzt wurden. Im Herbst, wenn die Bäume Früchte trugen, wurden die Weidetiere in die Hutewälder getrieben. Sie sorgten dafür, dass die freistehenden Bäume zu ehrwürdigen Baumriesen heranwachsen konnten, indem sie ihnen die Baumkonkurrenten um Licht und Boden vom Leibe hielten.

Einer der letzten „Urwälder“ Deutschlands erstreckt sich um das Schloss, in dem einst Dornröschen geschlafen haben soll – das Naturschutzgebiet Urwald Sababurg im Reinhardswald. Es ist kein echter, unberührter Urwald, sondern die historische Form eines Wirtschaftswaldes. Der ehemalige Hutewald mit uralten Bäumen wurde bereits 1907 unter Schutz gestellt und ist somit das älteste hessische Naturschutzgebiet. Seit je her faszinieren die alten Baumriesen die Menschen. Heute kommen jährlich mehr als 50.000 Besucher in den „Urwald“, der sich zum meistfotografierten Waldstück Deutschlands entwickelt hat.

www.delpho.de

 

Der Vortrag kostet € 12 (VVK) oder € 15 (TK).

 

 
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