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Donnerstag, 21. Mai: 19.00 - 21.30 Uhr

 

Christian Noçon / Hindol Majumdar zu den
Himalaja Impressionen von Matthieu Rossez
Okumikawa Daiko mit
stimmungsvollen Bildern aus Japan
Enkh Jargal mit einer
Lesung von Carmen Rohrbach zur Mongolei

 

Konzert aus Asien

 

Im „Konzert aus Asien“ treten mehrere Künstler auf und stellen verschiedene Musikrichtungen aus einigen der größten Länder Asiens vor. Fremdländische Instrumente gepaart mit der fremden Sprache und fremden Gesangsstilen erzeugen für den Europäer völlig neue Klangwelten. Zu einigen Musikpassagen werden parallel die dazugehörigen Naturaufnahmen aus der Region auf die Leinwand projiziert.

C.Noçon / H.Majumdar zu den Himalaja Impressionen von M.Rossez

 

Matthieu Rossez
Für Matthieu Rossez, 1972 in Paris geboren, ist kreatives Arbeiten ein wichtiger Teil der eigenen Persön-lichkeit und ein starkes Ausdrucks-mittel. Schon mit 15 Jahren gewann er den Fotowettbewerb eines franzö-sischen Fernsehsenders.

Reiseschwerpunkt ist das Himalaja Gebiet und die Vorliebe für diese Region ist für ihn nicht zu trennen von dem Interesse an den dort existierenden Religionen.

Seine Dia-Vorträge im deutsch- und französischsprachigen Raum entsprechen seinem persönlichen Verständnis der Kunst als universelles Phänomen.

Der Franzose möchte dem Publikum nicht nur durch die Fotografie ein Erlebnis der Sinne bieten, sondern auch durch die live gespielte Musik verzaubern.

Christian Noçon

 

Christian Noçon, 1973 in Hamburg geboren, gilt als einer der wenigen Interpreten aus dem Westen, die klassische indische Musik authentisch und virtuos interpretieren können.

Auf einer Indienreise weckte die nordindische Musiktradition sein Interesse an der Sitar, und er lernte in den folgenden Jahren bei bedeutenden Virtuosen. Mittlerweile unterrichtet er selbst klassische indische Musik und konzertiert deutschlandweit und in Indien.

 

Hindol Majumdar, 1974 in Kalkutta geboren, wurde vom Tablameister Pandit Sankha Chatterjee in Indien unterrichtet. Nach Beendigung seiner und europäischen Ländern berühmte Musiker an seiner Tabla begleitet.

Hindol Majumdar

 

Die Zuhörer sind auf eine konzertante Reise eingeladen. Eine Reise, die Matthieu Rossez mit seinen Bildern auf der Großleinwand untermalt, denn mit seinen „Himalaja Impressionen“ präsentiert er emotionale Eindrücke von seinen Reisen nach Tibet, Nepal und Indien.

Dazu ertönen im virtuosen Zusammenspiel die Melodien der Sitar und der Ton der Tabla und die Seele Indiens kommt zum Vorschein.

Die Sitar, das bedeutendste Instrument der klassischen nordindischen Musik, gilt mittlerweile weltweit als eines der am schwersten zu meisternden Musikinstrumente. Sie wird meistens solistisch gespielt und mit einer Tabla begleitet.

Die Tabla ist als Trommelpaar das bekannteste Schlaginstrument aus Nordindien.

Die künstlerische Herausforderung liegt darin, dass es kein exakt festgeschriebenes Szenario gibt. Ähnlich des Entstehens eines Gemäldes ist das Publikum eingeladen, eine Reise durch verschiedene Tableaus zu unternehmen, die durch ihre Farben und ihre Motive harmonieren. Zusammen mit dieser spirituellen Musik entführen die Bilder das Publikum in eine Welt mit wunderschönen weißen Bergspitzen, eisigen Wüsten und grünen Tropenwäldern, Riesenbuddhas und Riesenshivas - und natürlich dem Lächeln der warmherzigen Einwohner.

Die künstlerische Herausforderung liegt darin, dass es kein exakt festgeschriebenes Szenario gibt. Ähnlich des Entstehens eines Gemäldes

Okumikawa Daiko mit stimmungsvollen Bildern aus Japan

Okumikawa Daiko
Okumikawa Daiko, 2003 gegründet, besteht aus Trommlern aus dem Raum Berchtesgadener Land/Traunstein und Oberösterreich. Es ist der einzige Zusammenschluss von Trommlern des traditionellen Taiko in Bayern und im westlichen
Österreich.

Initiiert wurde die Gruppengründung durch Christof Manhart, 1957 in Augsburg geboren. Seit dem Besuch eines von Peter „Su“ Markus geleiteten Workshops im Jahr 2002, holt Christof Manhart den führenden Lehrer des traditionellen Taiko regelmäßig zu Workshops im Sinne des traditionellen japanischen Trommelns nach Oberbayern.

Die Taiko oder auch Daiko ist ein über 2000 Jahre altes traditionelles japanisches Schlaginstrument, das zunächst für religiöse Rituale eingesetzt wurde. Heutzutage gibt es neben der religiösen Verwendung auch für die Bühne weiterentwickelte Formen des Taiko-Trommelns, die sich auch außerhalb Japans einer zunehmenden Beliebtheit erfreuen. Neben der Miyadaiko, einer Fasstrommel die aus einem Baumstamm hergestellt wird, unterteilt man Taiko-Trommeln nach Größe, Form und Verarbeitung.

Alle Stücke, welche die Mitglieder von Okumikwa Daiko unter Leitung von Christoph Manhart einüben und bei Auftritten darbieten, sind traditionelle Stücke oder moderne Kompositionen japanischer Taikogruppen, die in ihrem Wesen nicht verfremdet oder in andere Darbietungsformen eingebunden werden. Bei Okumikawa Daiko gibt keinen Solotrommler, sondern die Stücke werden von der gesamten Gruppe präsentiert.

Dadurch und durch die großen Taiko-Trommeln wird ein enormes Klangvolumen erzeugt. Jeder Schlag durchdringt auch das Publikum auf eine tiefe, urtümliche, mitunter sogar die Seele berührende Weise. Dabei ist es nicht nur der Rhythmus der Trommeln und die dazu fein abgestimmte Choreographie, sondern auch der teilweise bis zur Erschöpfung gehende Körpereinsatz der Trommler, die das Taiko zu einem beeindruckenden Gesamterlebnis werden lassen. Zu dieser akustischen Dramaturgie mit viel Dynamik aber auch Harmonie und Individualität, werden auf der Leinwand stimmungsvolle Bilder aus Japan eingeblendet. Ein Genuss für Augen und Ohren, und ein Rhythmus gegen den man sich nicht wehren kann, sondern der alle mitreißt. 

Dadurch und durch die großen Taiko-Trommeln wird ein enormes Klangvolumen erzeugt. Jeder Schlag durchdringt den Stadtsaal und

Enkh Jargal mit einer Lesung von Carmen Rohrbach zur Mongolei

Enkh Jargal
Enkh Jargal, 1968 in Ulan Bator/ Mongolei geboren, studierte am Musik-Konservatorium in Ulan Bator. Schon während seiner Ausbildung
spielte er im mongolischen Fernsehen und tourte mit verschiedenen Staatsensembles durch das ganze Land.

Seit vielen Jahren spielt der Creole-Preisträger 2007 auf Konzerten in der ganzen Welt, um die mongolische Volksmusik zu pflegen.

 

Carmen Rohrbach hat sich ihr Leben lang die Mongolei als den schönsten Flecken der Erde ausgemalt und so bricht sie voller Neugier in das Land ihrer Träume auf.

Über ihre abenteuerlichen Reisen schreibt sie eine Reihe fesselnder Bücher und wird zu einer der erfolgreichsten Reisebuch-Autoren im deutschsprachigen Raum.

Carmen Rohrbach
Während der 11. Internationalen Fürstenfelder Naturfototage hält Carmen Rohrbach den Dia-Vortrag „Mongolei“.

Wenn die „Morin Khoor“ ertönt und den Untertonkehlkopfgesang von Enkh Jargal begleitet, gelingt es dem mongolischen Stimmwunder schon nach wenigen Takten oder Tönen, dem Publikum den Duft oder die Schönheit der mongolischen Steppe und Weite vor Augen und Ohren zu führen. Mit der Perfektion seines Gesanges im Unter- und Oberton liebt er es, seine traditionellen Wurzeln mit moderner, westlich geprägter Musik und Improvisation zu verschmelzen.

Die „Morin Khoor“, auch Pferdekopfgeige genannt, ist ein zweisaitiges Streichinstrument, welches am oberen Halsende von einem hölzernen Pferdekopf geziert wird. Sie ist das wichtigste Musikinstrument der Mongolen, und ist ein Nationalsymbol der Mongolei. Neben den betörenden Weisen auf der Pferdekopfgeige erklingt die für europäische Ohren besonders faszinierende und außergewöhnliche mongolische Vokalkunst des Kehlkopfgesangs „Harhiraa " und „Höömii ". „Harhiraa ", der Untertonkehlkopfgesang, steht für das Erzeugen nasaler, fast röchelnder Basstöne, „Höömii ", der Obertonkehlkopfgesang, für das Erzeugen pfeifenartiger, in höchsten Höhen jubilierender Obertöne.

Das Pferd wird von den mongolischen Völkern verehrt und ist daher ein Hauptthema der Musik und Gesänge. Der Rhythmus der traditionellen und klassischen Hofmusik erinnert immer auch an Hufgetrappel oder Wiehern. Passend zu diesen musikalischen Themen liest Carmen Rohrbach Passagen aus ihrem Buch „Mongolei - zu Pferd durch das Land der Winde“. Sie lernt die halbwilden Pferde zu reiten und ein mehrmonatiger Ritt entlang des Flusses Dsawchan hat sie in die unermessliche Weite des Landes geführt. Die einfühlsamen Texte der Reisebuch-Autorin entführen die Zuhörer in die Weite der zentralasiatischen Steppen- und Gebirgslandschaften.

„Konzert aus Asien“ präsentiert eine Mischung bekannter und hochklassiger Künstler. Doch es bleibt nicht allein beim spannenden Konzerterlebnis, denn zum Klang der asiatischen Melodien erstrahlen auf der Großleinwand Impressionen aus den fernen Ländern und vermitteln einen akustischen und visuellen Genuss für die Sinne. Und dieses einmalige Konzerterlebnis bietet nicht nur gleichermaßen musikalisches und optisches Vergnügen, sondern gleichzeitig Entspannung für die Seele.

 

 
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