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Freitag, 22. Mai: 18.30 - 19.00 Uhr

 

Ingo Arndt

Nomaden des Windes

(digitaler Dia-Vortrag)

 

Ingo Arndt wurde 1968 in Frankfurt am Main geboren. Schon in seiner Kindheit verbrachte er jede freie Minute in der Natur und sehr bald erkannte er, dass die Fotografie ein gutes Instrument ist, um für Natur und Naturschutz zu werben. So begann er im Anschluss an seine Schulzeit 1992 das abenteuerliche Leben eines Berufsfotografen.

Reportagereisen führten den professionellen Tier- und Naturfotografen auf alle Kontinente der Erde. Dabei fotografiert er Tiere und ihre Lebensräume über mehrere Wochen. Mit seinen Bildern möchte Ingo Arndt beim Betrachter Emotionen wecken, ihm den Reichtum der Natur vor Augen führen und dadurch für den Naturschutz werben. Über die Suche nach dem perfekten Einzelbild hinaus, versucht er bei seiner Fotografie die komplexen ökologischen Zusammenhänge sichtbar zu machen und die einzigartigen Verhaltensweisen im Tierreich zu dokumentieren.

Schmetterlinge, die nach den Käfern die artenreichste Insektenordnung darstellen, sind mit Ausnahme der Antarktis auf allen Kontinenten der Erde verbreitet. Dabei ist die Schmetterlingswelt voller Wunder und Rekorde: Trunkenbolde, Taucher und Tarnkünstler gehören ebenso dazu wie Hochstapler. Zu den größten Wundern gehört jedoch die Reise der Monarchfalter.

Es ist schwer zu verstehen, aber irgendwie absolvieren die Moncharchfalter ihre gigantische Reise immer wieder. Sie legen dabei eine Entfernung von rund 4.000 Kilometern zurück, auf papierdünnen federleichten Flügeln mit nur wenigen Zentimetern Spannweite. Der Weg führt sie in nur zwei Monaten vom Nordosten der USA bis nach Zentral-Mexiko, wo sich die Schmetterlinge massenweise auf engstem Raum im Winterquartier treffen.

Neben den Monarchfaltern stellt der renommierte Naturfotograf einige der „Rekordhalter“ im Reich der Schmetterlinge vor: den Größten, den Kleinsten, den besten Tarnkünstler und andere. 

Ingo Arndt näherte sich den Insekten mal mit einem Ultraleichtflugzeug, dann wieder mit einem Makroobjektiv. Er wählt lange Verschlusszeiten, um die Bewegung anzudeuten, ein anderes Mal strahlen die prächtigen Farben der Insekten in feinsten Details. Einige der Insekten musste er eigens züchten, um zu den gewünschten Fotos zu kommen.

Mit fachkundigen und informativen Erläuterungen stellt Ingo Arndt die filigranen Hochleistungsflieger vor. Beeindruckende Fotos machen die „Nomaden des Windes“ zu einem bunten Panoptikum unglaublicher Farben und Formen.

www.ingoarndt.com

 

 
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