Lorenz Andreas Fischer, 1966 in Luzern geboren, konnte sich seit seiner Kindheit für die Natur und für naturverbundene Sportarten, wie Bergsteigen, Kajakfahren oder Skifahren, begeistern.
Nach einem Master Degree in Biologie an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich begann er eine berufliche Karriere als Ökologe und Mittelschullehrer. Immer mehr trat die Fotografie beruflich in den Vordergrund. Seit fast einem Jahrzehnt arbeitet Lorenz Andreas Fischer als professioneller Fotograf hauptsächlich an Natur-, Alpinsport- und Reisethemen. Verschiedene Reportagen haben ihn um den ganzen Erdball geführt.

Der Luzerner ist Mitglied im Verein der Naturfotografen der Schweiz (NFS). Seine Bilder und Reportagen erscheinen in verschiedenen Zeitungen, Magazinen, Kalendern und Büchern. In grossen, internationalen Wettbewerben wurden seine Bilder mehrfach ausgezeichnet. So wurde er 2006 mit zwei Elefantenbildern „Europäischer Naturfotograf“ und auch Preisträger beim „BBC Wildlife Photographer of the Year“. Auch bei den „Glanzlichtern“ war er mehrmals erfolgreich.
Die Suche nach der endgültigen Komposition von Licht, Perspektive, Ausschnitt und dem perfekten Moment prägen seine Arbeitsweise. Blitz, Filter und andere fotografische Mittel setzt er immer wieder ein. Seit zwei Jahren ist er selbst in den abgelegensten Gegenden fast ausschließlich mit seiner digitalen Fotoausrüstung unterwegs.

Durch die geografische Nähe bilden die Alpen sein wichtigstes Arbeitsgebiet. Verschiedene Fotoprojekte hat er über Jahre verfolgt. Eine wichtige Arbeit entstand über das UNESCO Welterbe Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn im Herzen der Schweizer Alpen. Seit mehreren Jahren hat er sich dabei auch dem Leben der Steinböcke gewidmet.
Lorenz Andreas Fischer beobachtete und fotografierte verschiedene Steinbockkolonien in seiner Heimat. Er widmete sich insbesondere den Tieren auf seinem Hausberg, dem Pilatus. Der schnelle Zugang und die unmittelbare Nähe führten dabei zu spektakulären Aufnahmen.

Die live kommentierte, digitale Präsentation mit Musikblöcken zeigt das Leben der Steinböcke in den vier Jahreszeiten, gipfelt in Szenen der Brunft und schließt den Kreis mit Impressionen aus dem Winter. Die Zuschauer dürfen sich auch auf Eindrücke der wilden Berglandschaft und auf den Farbenzauber des Bergfrühlings freuen.