![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
16.498.806 |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
Hindol Majumdar, 1974 in Kalkutta geboren, wurde vom Tablameister Pandit Sankha Chatterjee in Indien unterrichtet. Nach Beendigung sei-ner Ausbildung hat Hindol Majumdar bereits bei vielen großen Musik-festivals in Indien sowie in vielen an-deren asiatischen, amerikanischen
Die Zuhörer sind auf eine konzertante Reise eingeladen. Eine Reise, die Matthieu Rossez mit seinen Bildern auf der Großleinwand untermalt, denn mit seinen „Himalaja Impressionen“ präsen-tiert er emotionale Eindrücke von seinen Reisen nach Tibet, Nepal und Indien. Dazu ertönen im virtuosen Zusammenspiel die Melodien der Sitar und der Ton der Tabla und die Seele Indiens kommt zum Vorschein. Die Sitar, das bedeutendste Instru-ment der klassischen nordindi-schen Musik, gilt mittlerweile welt-weit als eines der am schwersten zu meisternden Musikinstrumente. Sie wird meistens solistisch gespielt und mit einer Tabla begleitet. Die Tabla ist als Trommelpaar das bekannteste Schlaginstrument aus Nordindien.
Die künstlerische Herausforderung liegt darin, dass es kein exakt festgeschriebenes Szenario gibt. Ähnlich des Entstehens eines Gemäldes ist das Publikum eingeladen, eine Reise durch verschiedene Tableaus zu unternehmen, die durch ihre Farben und ihre Motive harmonieren. Zusammen mit dieser spirituellen Musik entführen die Bilder das Publikum in eine Welt mit wunderschönen weißen Bergspitzen, eisigen Wüsten und grünen Tropenwäldern, Riesenbuddhas und Riesenshivas - und natürlich dem Lächeln der warmherzigen Einwohner.Okumikawa Daiko mit stimmungsvollen Bildern aus Japan
Initiiert wurde die Gruppengründung durch Christof Manhart, 1957 in Augsburg geboren. Seit dem Besuch eines von Peter „Su“ Markus geleiteten Workshops im Jahr 2002, holt Christof Manhart den führenden Lehrer des traditionellen Taiko regelmäßig zu Workshops im Sinne des traditionellen japanischen Trommelns nach Oberbayern. Die Taiko oder auch Daiko ist ein über 2000 Jahre altes traditionelles japanisches Schlaginstrument, das zunächst für religiöse Rituale eingesetzt wurde. Heutzutage gibt es neben der religiösen Verwendung auch für die Bühne weiterentwickelte Formen des Taiko-Trommelns, die sich auch außerhalb Japans einer zunehmenden Beliebtheit erfreuen. Neben der Miyadaiko, einer Fasstrommel die aus einem Baumstamm hergestellt wird, unterteilt man Taiko-Trommeln nach Größe, Form und Verarbeitung. Alle Stücke, welche die Mitglieder von Okumikwa Daiko unter Leitung von Christoph Manhart einüben und bei Auftritten darbieten, sind traditionelle Stücke oder moderne Kompositionen japanischer Taikogruppen, die in ihrem Wesen nicht verfremdet oder in andere Darbietungsformen eingebunden werden. Bei Okumikawa Daiko gibt keinen Solotrommler, sondern die Stücke werden von der gesamten Gruppe präsentiert.
Dadurch und durch die großen Taiko-Trommeln wird ein enormes Klangvolumen erzeugt. Jeder Schlag durchdringt den Stadtsaal und durchdringt auch das Publikum auf eine tiefe, urtümliche, mitunter sogar die Seele berührende Weise. Dabei ist es nicht nur der Rhythmus der Trommeln und die dazu fein abgestimmte Choreographie, sondern auch der teilweise bis zur Erschöpfung gehende Körpereinsatz der Trommler, die das Taiko zu einem beeindruckenden Gesamterlebnis werden lassen. Zu dieser akustischen Dramaturgie mit viel Dynamik aber auch Harmonie und Individualität, werden auf der Leinwand stimmungsvolle Bilder aus Japan eingeblendet. Ein Genuss für Augen und Ohren, und ein Rhythmus gegen den man sich nicht wehren kann, sondern der alle mitreißt. Enkh Jargal mit einer Lesung von Carmen Rohrbach zur Mongolei
Carmen Rohrbach hat sich ihr Leben lang die Mongolei als den schönsten Flecken der Erde ausgemalt und so bricht sie voller Neugier in das Land ihrer Träume auf. Über ihre abenteu-erlichen Reisen schreibt sie eine Reihe fesselnder Bücher und wird zu einer der erfolgreichsten Reisebuch-Autoren im deutschsprachigen Raum.
Wenn die „Morin Khoor“ ertönt und den Untertonkehlkopfgesang von Enkh Jargal begleitet, gelingt es dem mongolischen Stimmwunder schon nach wenigen Takten oder Tönen, dem Publikum den Duft oder die Schönheit der mongolischen Steppe und Weite vor Augen und Ohren zu führen. Mit der Perfektion seines Gesanges im Unter- und Oberton liebt er es, seine traditionellen Wurzeln mit moderner, westlich geprägter Musik und Improvisation zu verschmelzen. Die „Morin Khoor“, auch Pferdekopfgeige genannt, ist ein zweisaitiges Streichinstrument, welches am oberen Halsende von einem hölzernen Pferdekopf geziert wird. Sie ist das wichtigste Musikinstrument der Mongolen, und ist ein Nationalsymbol der Mongolei. Neben den betörenden Weisen auf der Pferdekopfgeige erklingt die für europäische Ohren besonders faszinierende und außergewöhnliche mongolische Vokalkunst des Kehlkopfgesangs „Harhiraa " und „Höömii ". „Harhiraa ", der Untertonkehlkopfgesang, steht für das Erzeugen nasaler, fast röchelnder Basstöne, „Höömii ", der Obertonkehlkopfgesang, für das Erzeugen pfeifenartiger, in höchsten Höhen jubilierender Obertöne. Das Pferd wird von den mongolischen Völkern verehrt und ist daher ein Hauptthema der Musik und Gesänge. Der Rhythmus der traditionellen und klassischen Hofmusik erinnert immer auch an Hufgetrappel oder Wiehern. Passend zu diesen musikalischen Themen liest Carmen Rohrbach Passagen aus ihrem Buch „Mongolei - zu Pferd durch das Land der Winde“. Sie lernt die halbwilden Pferde zu reiten und ein mehrmonatiger Ritt entlang des Flusses Dsawchan hat sie in die unermessliche Weite des Landes geführt. Die einfühlsamen Texte der Reisebuch-Autorin entführen die Zuhörer in die Weite der zentralasiatischen Steppen- und Gebirgslandschaften. „Konzert aus Asien“ präsentiert eine Mischung bekannter und hochklassiger Künstler. Doch es bleibt nicht allein beim spannenden Konzerterlebnis, denn zum Klang der asiatischen Melodien erstrahlen auf der Großleinwand Impressionen aus den fernen Ländern und vermitteln einen akustischen und visuellen Genuss für die Sinne. Und dieses einmalige Konzerterlebnis bietet nicht nur gleichermaßen musikalisches und optisches Vergnügen, sondern gleichzeitig Entspannung für die Seele.
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
© 2004-2008 by projekt natur & fotografie alle Rechte vorbehalten
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||