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Vorwort Glanzlichter der Naturfotografie

Zu diesem Zeitpunkt ist schon wieder ein Glanzlichter-Jahr vorbei und ich lasse meine Gedanken durch Bilder, Jurierung und 18 Jahre Wettbewerb an mir vorüberziehen.

Welche Punkte waren uns in diesem Jahr wichtig? Natürlich freuen wir uns, wieder ein gutes Ergebnis bei den Einreichungen erzielt zu haben, und es waren noch nie so viele Bilder in der Auswahl. Über 19.000 Bilder hatten die Juroren zu beurteilen, aus denen die Siegerbilder ausgesucht werden mussten und nun in diesem Buch vor Ihnen liegen. Da die Auswahl nicht in den vier Tagen des Zusammentreffens zur Endjurierung möglich ist, bekommt jeder Juror die Bilder bereits zehn Tage vor der eigentlichen Jurierung übermittelt. So kann er in Ruhe, in den eigenen vier Wänden und zu individuellen Zeiten aus der großen Bilderanzahl seine persönlichen Favoriten in jeder Kategorie auswählen.

In diesem Jahr fiel auf, dass  viele Bilder aus Island eingereicht wurden, egal ob Landschaften, Vögel oder in der Kategorie Schwarz-Weiß. Die Insel muss in den vergangenen Jahren so viele Naturfotografen gesehen haben wie noch nie. Deshalb haben wir uns letztes Jahr einmal selbst davon überzeugt und sind wieder einmal auf die Vulkaninsel gereist.

Es ist erstaunlich, dass sich die Masse der Besucher in der Weite der dünn besiedelten Insel verläuft. Meistens ist man bei seinen Fotostopps allein mit der Natur.

Einen allerdings haben wir unverhofft getroffen: unseren Freund und Referenten der Fürsten-felder Naturfototage, Art Wolfe.

Es ist nachvollziehbar, warum es so viele Naturfotografen auf die Insel zieht: In Europa gibt es keinen anderen Platz, der so viele außergewöhnliche Motive bietet.

Die vielen Islandbilder haben es der Jury schwer gemacht, von gleichen Motiven das für sie beste auszuwählen. Wir hoffen aber, dass Sie mit unserer Auswahl zufrieden sind.

Doch es gibt immer wieder einen Kritikpunkt, der wohl nicht aus den Naturfotowettbewerben auszuschließen ist: die digitale Manipulation. Darunter fallen Bearbeitungsschritte, die für diesen Wettbewerb nicht zugelassen sind – wie das Entfernen von Bildteilen. So wurden auch dieses Jahr Bilder aus der Endrunde disqualifiziert, die unerlaubte Arbeitsschritte aufwiesen. Den Teilnehmern sollte klar sein, dass in einem Wettbewerb, für den es Regeln gibt, diese von der Jury auch angewandt werden. Spätestens bei der Kontrolle der Originaldateien fallen diese Manipulationen auf. So wurden aktuell vier Siegerbilder nachträglich noch disqualifiziert. Es ist legitim, die eigenen Bilder für ein Buch oder eine Ausstellung mit digitalen Arbeitsschritten zu optimieren. Doch in einem Wettbewerb, bei dem für alle Teilnehmer dieselben Regeln gelten, sollte Ehrlichkeit vorausgesetzt werden. Für die nächsten Jahre des Glanzlichter-Naturfotowettbewerbs wünsche ich mir sehr, dass wir kein Bild mehr disqualifizieren müssen.

An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass auch viele Bilder eingereicht wurden, die vor der Haustür oder in der heimatlichen Umgebung der Fotografen aufgenommen wurden. Dies ist für den Naturschutz von besonderer Wichtigkeit. Sind es doch oft die kleinen Naturschätze in unserer Nähe, die dadurch in den Fokus gelangen. So sehen wir nicht nur in unserem Wettbewerb, dass Naturfotografen sich in einem Projekt mit einem bestimmten Tier, einer ausgewählten Pflanze oder einer Landschaft eingehend auseinander setzen, um darauf aufmerksam zu machen und eventuell sogar den Schutz anzustoßen. Wenn wir dies mit unserem Wettbewerb oder einem einprägsamen Gewinnerbild fördern können, sind wir unserem Ziel schon ein ganzes Stück näher gekommen: dem Schutz unserer großartigen Natur.

                                  

                                            Mara Fuhrmann

 

 
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