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Naturfototage 2009
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Sonntag, 24. Mai: 10.00 - 11.00 Uhr

 

Ingo Arndt

Affen in der Wildnis

(digitaler Dia-Vortrag)

 

Ingo Arndt, 1968 in Frankfurt am Main geboren, begann 1992 mit dem abenteuerlichen Leben eines Berufsfotografen. Reportagereisen führten den professionellen Tier- und Naturfotografen auf alle Kontinente der Erde. Seine Bilder haben internationale Anerkennung gefunden und werden z.B. in GEO, National Geographic, BBC Wildlife, Terre Sauvage oder Airone veröffentlicht. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen bei „World Press Photo“ und beim „Wildlife Photographer of the Year“. 2006 wurde er mit dem Deutschen Preis für Wissenschaftsfotografie ausgezeichnet. In Hörfunk und Fernsehen wurde über seine Arbeit berichtet.

Der Vortrag berichtet von einigen der interessantesten Affenarten unseres Planeten, die unsere nächsten Verwandten im Tierreich sind. Und genau wie wir, sind sie über den gesamten Erdball verbreitet.

In Asien finden sich dabei einige der interessantesten Primaten. Mit Ausnahme des Berberaffen sind alle Makaken in Asien beheimatet. Einer der bekanntesten von ihnen ist der Rotgesichtsmakak, auch als Schneeaffe bezeichnet.  Süd- und Südostasien ist die Heimat der Languren und der Gibbons, während die Orang-Utans nur noch auf den südostasiatischen Inseln Sumatra und Borneo leben.

Der renommierte Naturfotograf hat Affen aus aller Welt in der Wildnis aufgespürt. Eindrucksvoll porträtiert er unsere nächsten Verwandten in ihrem natürlichen Lebensraum. So hat man Affen noch nie gesehen – ein sinnlicher und intellektueller Genuss. Ihre Eigenarten und Fähigkeiten, ihr Verhalten und ihre Rätselhaftigkeit berühren uns besonders, gleichen sie uns Menschen doch in so vieler Hinsicht.

Doch nach einer Studie ist die Hälfte aller Affenarten vom Aussterben bedroht, in Asien sind es gar 70%, in Vietnam und Kambodscha 90%. Ursachen sind die Abholzung von Regenwäldern, aber auch die Jagd auf Affen.

Zwölf Reisen hat Ingo Arndt unternommen, um Affen auf allen Kontinenten zu fotografieren. In den eisigen Höhen, in denen die japanischen Makaken leben, bis zum feuchtheißen Regenwald des Amazonasbeckens, in dem es ihm als einzigem gelang, eine komplette Reportage über Rote Uakaris zu fotografieren.

Eindrucksvolle Portraits wechseln sich mit reportageartigen Momentaufnahmen und stimmungsvollen Landschaftsbildern ab. Alle Fotos stammen aus der freien Wildbahn. „Affen in der Wildnis" ist spektakulär, lehrreich, irritierend und auf seine eigene Art erheiternd.

www.ingoarndt.com

 

 
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