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Naturfototage 2009
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Das Programm
Die Referenten
Harald Mante (WS)
Verschiedene Künstler
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Isarfoto-Digital-Tag
Ingo Arndt (Fr.)
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Markus Mauthe (S5)
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Samstag, 23. Mai: 9.40 - 10.15 Uhr

 

Konstantin Mikhailov

Das asiatische Russland

(digitaler Dia-Vortrag)

 

Konstantin E. Mikhailov wird 1957 in Moskau geboren und die Natur weckt bereits früh sein Interesse. So entscheidet er sich zum Studium der Biologie und er promoviert an der Moskauer-Universität. Danach arbeitet er viele Jahre als Zoologe und Paläontologe an der russischen Akademie der Wissenschaften. Während dieser Zeit ist er an vielen Expeditionen in Russland und den Nachbarländern beteiligt, wobei er immer Kamera und Fernglas mitnimmt. Mit einem Stipendium der Royal Society beendet er seine Studienzeit an der Universität Bristol in England. Die nächsten fünf Jahre forscht er im östlichsten Russland, gefördert von der National Geographic Society.  

Dieses Projekt ist zugleich der Wendepunkt in seiner beruflichen Laufbahn, denn die zunehmende Umweltzerstörung lässt den promovierten Biologen zu einem Umweltaktivisten und Fotografen werden. Seit vielen Jahren arbeitet er jetzt als Ornithologe und Expeditionsleiter in Sibirien und im fernen Osten Russlands. Sein Augenmerk gilt dabei besonders der fotografischen Darstellung der russischen Natur, wobei er in den Jahren auch viele Artikel in Zeitschriften und Büchern verfasst. Er ist der Autor von zwei Bildbänden über den Ökotourismus in der russischen Natur und die Zeitschriften National Geographic, GEO sowie NaturFoto drucken regelmäßig seine Artikel.

Seine ausgiebigen Foto-Exkursionen führen den Moskauer immer wieder in die Wälder und Berge Russlands. Sibirien und die Taiga, das Altai-Gebirge und der Kaukasus sowie die Ussuri-Amur-Region sind dabei in den letzten Jahren zu seinen bevorzugten Regionen geworden.

Russland, flächenmäßig der größte Staat der Welt, dehnt sich über mehr als 9.000 Kilometer über die beiden Kontinente Europa und Asien aus. In West-Ost-Ausdehnung bedeuten dies elf Zeitzonen und in Nord-Süd-Ausdehnung vier Klimazonen, von der arktischen über subarktische und gemäßigte bis zur subtropischen Zone.

Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs ist Russland auch verstärkt als Reiseziel für Westeuropäer interessant geworden. Denn Russland ist wie kein anderes Land reich an vielfältigen Landschaftsformen: endlose Waldgebiete, kristallklare Flüsse, tiefe Schluchten und schneebedeckte Berggipfel.

Konstantin E. Mikhailov stellt den Besuchern in Fürstenfeldbruck „Das asiatische Russland“ vor. Eindrucksvolle Landschaften mit großartiger Natur und einzigartiger Tierwelt, eine faszinierende Region mit Naturschutzgebieten und Weltnaturerbe.

www.russiannature.com

 

 
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