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Giganten-Kalender: Erdentstehung

Die Erdgeschichte begann vor 4,6 Milliarden Jahren. Bei einer so langen Zeitspanne ist es nur sehr schwer möglich, die zeitgeschichtlichen Abstände in die richtige Relation zu bringen. Vielleicht gelingt dies besser mit dem kalendarischen Ablauf eines Jahres. Dabei entspricht ein Tag 12,6 Millionen Jahren, eine Stunde 525.000 Jahren und eine Minute 8.750 Jahren.

Die Entstehung der Erde ist demnach am 1. Januar um 0 Uhr geschehen und die Jetztzeit findet am 31. Dezember um 23:59 Uhr und 59,999 Sekunden statt.

Seit dem Urknall vor etwa 13,7 Milliarden Jahren dehnte sich das Universum immer weiter aus. Im Laufe von Jahrmilliarden und nach vielfachen Umgestaltungen bildete sich daraus die uns heute bekannte Ordnung von Galaxien und Planetensystemen. Man nimmt an, dass unsere Sonne vor ungefähr 4,6 Milliarden Jahren durch eine riesige Explosion mit einer gewaltigen Kraft erstand. Durch die Explosion wurde verschiedene Materie mit einander verschmolzen, so dass dieser Prozess sehr viel Energie abgab. Die übrige, um die Sonne kreisende Materie ballte sich nun zu frühen Planeten zusammen. Ab einer bestimmten Größe führt deren Gravitation zu einem immer weiter fortschreitenden Anwachsen der Gebilde bis hin zur Größe von Planeten. Die Erde war vor knapp 4,6 Milliarden Jahren ein Planet der aus Lava und Magma bestand. Als sie abkühlte, entstand unsere Erde in der heutigen Form .
 

Wir können uns heute unmöglich vorstellen, wie eine solche Erde damals aussah. Eine Urlandschaft, in der Gestein und Metalle wie flüssiges Wachs reichlich umherströmten. Die einzigen Überbleibsel aus jener Zeit sind die noch aktiven Vulkane, die über die ganze Erde verstreut liegen.

Bis heute atmet die Erde und ihrem feurigen Atem sind gewaltige Umwälzungen in der Erdgeschichte zuzuschreiben. Nicht zuletzt durch seinen erheblichen Einfluss auf die regionale und globale Klimaentwicklung mit den daraus resultierenden Folgen. Vulkane sind Relikte aus der ältesten Vergangenheit, die unseren Planeten formten. Wenn Christoph Kaltseis die Faszination der Urgewalt auf der Leinwand zeigt, vermischt mit der unglaublichen Schönheit des Schauspiels, wird sich dieser Eindruck beim Zuschauer „einbrennen".

 
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