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COUNTDOWN - 9

"Sand • Steine • Berge" heißt das Thema der 10. Internationalen Fürstenfelder Naturfototage mit einem deutlichen Schwerpunkt auf "Berge". Dies ist verständlich, denn der Naturschutz steht bei den Naturfototagen immer im Vordergrund und gerade die Berge benötigen unseren besonderen Schutz. Um zu verdeutlichen, wie erhaltenswert dieser Lebensraum ist, zeigt gleich der erste Abendvortrag die Schönheit der Berge im richtigen Licht. Und mit den entsprechenden Tönen. "Konzert aus den Bergen" ist die ambitionierte Symbiose zwischen bekannten Melodien der klassischen Musik, gespielt vom Kammerorchester Reutte, und beeindruckenden Bergaufnahmen des renommierten Fotografen Bernd Ritschel.

Der Faszination des Klanges in freier Natur kann man sich nicht entziehen. Durch die stimmungsvollen Aufnahmen von Bernd Ritschel fühlt man sich der Natur sehr nahe und dem Orchester fällt nun die Aufgabe zu, nicht vordergründig zu wirken, sondern die Bilder mit unterschiedlicher Musik zu umrahmen und Eindrücke zu verstärken. Aufgeteilt in neun sehr abwechslungsreiche Abschnitte wird die ganze Vielfalt weltweiter Berglandschaften in Bild und Ton vorgestellt. Bernd Ritschel wird Einführungen zu den einzelnen Bildblöcken geben.

Eröffnung
Den Auftakt bilden zwei Sätze aus der Suite II in D-Dur, der sogenannten "Wassermusik“, von Georg Friedrich Händel: Allegro und Alla Hornpipe.

Berge im Licht I
Mit einer zeitgenössischen Komposition von Eliot del Borgo "Chant and Joyous Dance“, wird das Pogramm begonnen. Eine liedhafte, getragene Melodie geht über in einen kräftigen, tänzerischen Teil der mit einem "forte“ endet. In diesem Bildblock explodieren Farben zu Lichtstimmungen wie sie nur die Natur hervorbringen kann.

Makro
Christoph Willibald Gluck wird als der erste Reformer der Opernform bezeichnet. Aus seiner Ballettmusik zu "Don Juan“ kommen die Sätze Andante-Gavotte-Grazioso und Risoluto moderato zum Vortrag. Den sehr intensiven wunderschönen Blumenbildern wird die unterschiedliche Charakteristik der Musik zugeordnet.

Fels
Das Allegretto aus der Sinfonie Nr. 100 von Joseph Haydn, genannt die "Militär-Symphonie“ wegen dem militärischen Klang der Trompeten gegen Ende dieses Satzes, unterstreicht einerseits die verschiedensten zarten Strukturen der vielfältigen Gesteinsformen, anderseits kommen bei den kräftigen Stellen dieser Melodie die großen Felsmassive zur Geltung.

Dark Side
Für diese geheimnisvollen Bilder wurde Franz Schuberts "Unvollendete“ ausgesucht. Aus dieser Symphonie  wird das Thema vorgetragen. Begin-nend voll lastender Melancholie bis hin zu drängenden Höhepunkten in Bild und Ton im Seitenthema, dessen volksliedhaft-innige Melodie nicht von ungefähr als "die bekannteste  Weise der Welt“ bezeichnet wird.

Wasser
Das folgende Menuett, ebenfalls aus der "Militär-Symphonie" von Joseph Haydn, ist die Hintergrundmusik zum Thema Wasser. Ein tänzerisch fließender Ablauf der Melodie - manchmal ganz zart, dann wieder kräftig und eindringlich.

Eis
Die Fortsetzung erfolgt durch einen Satz aus Tschaikowskys Nussknacker-Suite, dem "Tanz der Zuckerfee“. Unterschiedlichste und zum Teil auch bizarre Eisgebilde - der klirrende Klang einer Celesta verstärkt die Vorstellung - wachsen  aus der Musik hervor.

Wald
Lassen wir uns in die schönsten Eindrücke verschiedenster Wälder entführen, unterstützt durch das bekannte Menuett aus der Suite Nr. 2 "L ´Arlésienne“ von Georges Bizet. Zarte Flöten-und Harfenklänge zu verspiel-ten Bildern wechseln mit kräftigen Orchesterpassagen zu beeindruckenden Aufnahmen.

Berge im Licht II
Noch einmal einige große aussagekräftige Bilder aus der Gebirgswelt. Ein kurzer Satz – ein kräftiges Allegro – wieder aus der Ballettmusik zu "Don Juan“ von Chr.W.Gluck, bildet den Abschluss des "Konzert aus den Bergen".

Ein akustisches und visuelles Erlebnis, das aber auch darauf aufmerksam machen möchte, wie wertvoll und schützenswert dieser so wesentliche Lebensraum unserer Erde ist. Denn trotz ihrer Exponiertheit ist die Bergnatur gefährdet.

Der COUNTDOWN - 8 informiert Sie darüber, wer vor dem Start der Fürstenfelder Naturfototagen bereits jetzt zu den Gewinnern gehört.

 
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