Neue Glanzlichter-Ausstellungen
Gestartet wurde im Süden am 27. Oktober im Naturschutzzentrum Bad Wurzach in Oberschwaben. Robert Mayer, mit seinem Bild "Stelzenhüpfer" Kategoriesieger in der Kategorie "Small Diamonds of Nature", erläuterte den zahlreichen Ausstellungsgästen einige Hintergründe zu seinem Gewinnerfoto.
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| Robert Mayer beantwortet die Fragen der Gäste und Journalisten. | Die Glanzlichter 2007 sind noch bis zum 21. Dezember in einem der bedeutendsten Moorgebiete Süddeutschlands zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Und das Gewinnerbild von Robert Mayer stellt auch die direkte Verbindung zwischen den Glanzlichtern 2007 im Süden und den Glanzlichtern 2007 im Osten her. Denn das Museum für Naturkunde in Chemnitz entschied sich für den "Stelzenhüpfer" als Motiv für die Ausstellungsplakate. Der Kemptener machte die Aufnahme in der Haunstetter Heide bei Augsburg, als er eigentlich die Kopula zweier Bläulinge beobachtete. Doch ein aufkommender Wind ließ ihn beim Fotografieren inne halten. So entdeckte er den lustigen "Stelzenhüpfer" und platzierte vorsichtig sein Stativ um. Fünf Aufnahmen gelangen ihm, dann waren die Grashalme leer. Mit dem Wissen, die Unterseite eines solchen Tieres in der freien Natur wahrscheinlich nie wieder so vor die Kamera zu bekommen, machte Robert Mayer das preisgekrönte Foto.
Die Eröffnung im Osten folgte vier Tage nach Bad Wurzach. Das Museum für Naturkunde in Chemnitz konnte 125 Besucher zur Ausstellungseröffnung mit einer Präsentation über den Naturfoto-Wettbewerb begrüßen. Und die Gewinnerbilder wurden mit den entsprechenden Präparaten ergänzt. Außerdem werden als Rahmenprogramm unterschiedliche Begleit-veranstaltungen angeboten. Im Rahmen einer Führung durch die Sonderausstellung begleiten Bilderrätsel den Besucher zum Exponat. Dort werden interessante Details zu den ausgewählten Tieren und deren Lebensräumen erarbeitet.
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| Der Bär ist los in Chemnitz. Zumindest in der Glanzlichter-Ausstellung. |
Die Glanzlichter 2007 können noch bis zum 9. Januar 2008 im Museum für Naturkunde, das sich im neoklassizistischen Kaufpalast TIETZ aus den Jahren 1912/13 befindet, besucht werden.
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